Vierte Niederlage in Folge - Panther verlieren zuhause mit 3:5 gegen Schwenningen

Auch zwei Tore von Michael Davies konnten die 3:5 Niederlage gegen Schwenningen im eigenen Stadion nicht verhindern (Foto: K. R. Krieger)
Augsburg: Curt-Frenzel-Stadion |

Nach drei Niederlage in Folge galt es, wieder in die Erfolgsspur zu finden. Aber das ging ziemlich daneben. Trotz einer 3:0 Führung mussten sich die Panther mit 3:5 gegen die Wild Wings aus Schwenningen geschlagen geben.

Die Augsburger Eiskatzen haben nun seit vier Spielen in Folge keinen Punkt eingefahren. Zudem machte sich der AEV als traditioneller Aufbaugegner von Teams aus dem Tabellenende alle Ehre, Schwenningen war vor Spielbeginn Tabellenvorletzter . Das Nachmittagsspiel zum Tag der Deutschen Einheit wollten 5050 Zuschauer sehen, darunter reichlich Schwenninger, die ebenfalls den Weg ins CFS gefunden hatten. 

Erstes Drittel

Die erste Strafzeit gab es bereits in der ersten Spielminute für die Wild Wings, Will Acton wurde nach Bandencheck für zwei Minuten vom Eis verwiesen. Die Panther gingen die Überzahl mit viel Engagement an und konnten sich auch erste Chancen erarbeiten, ein Break der Gäste konnte von Jonathan Boutin unschädlich gemacht werden. Das anfängliche Feuerwerk der Panther führte aber nicht zum erhofften frühen Tor. Mit fortgeschrittener Spieldauer kamen die Gäste aus Schwenningen zunehmend besser ins Spiel, konnten aber Boots nicht überwinden. In der 10. Minute wurde Evan Trupp schön von Simon Sezemsky in Szene gesetzt, sein Onetimer wurde aber von Dustin Strahlmeier pariert. Überzahlspiel Numero zwei brachte schließlich die Panther in Führung, Lennart Palausch musste nur kurzfristig wegen Behinderung vom Eis. Woody Holzmann konnte einen Schlagschuss von Marc Cundari erfolgreich zum 1:0 ins Tor der Schwenninger abfälschen (12.). Den Parthern gelange es in der Folge zwar immer wieder in das Drittel der Wild Wings durchzubrechen, aber die stabile Defensive der Gäste ließ kaum zwingendes zu.

Zweites Drittel

Das frühe Tor fiel dann im zweiten Drittel. Bereits in der 21. Minute konnten die Panther mit 2:0 in Führung gehen. Den Konter von Matt White konnte Strahlmeier noch abwehren, aber den Puck nicht festhalten. Dieser lag frei im Torraum, der nachfolgende Michael Davis musste nur noch einschieben. In der 27. Minute musste erstmals ein Panther auf die Strafbank, Braden Lamb wurde ein Stockschlag zur Last gelegt. Die Unterzahl wurde vom Specialteam der Panthern stark abgewickelt, die Schwenninger konnten sich kaum entfalten. In der 32. Minute wurden die Gäste mit sechs Mann auf dem Eis ertappt, ergo Powerplay für die Raubkatzen aus der Fuggerstadt. Ein geiler Move von Matt White, um die eigene Achse, brachte den Puck quer durch den Torraum und Davies hatte zum wiederholten Male keine Probleme die Scheibe zum 3:0 einzuschieben. Die Antwort der Schwenninger erfolgte nur zwei Minuten später. Ein Puck, der von der Hintertorbande in den Slot gespielt wurde, konnte von Acton aus spitzem Winkel zum 3:1 versenkt werden. In der 38. Minute musste dann wieder ein Augsburger vom Eis, es traf Daniel Schmölz wegen Hakens. Und diesmal machten es die Wild Wings deutlich besser. Torschütze zum 3:2 per Blueliner war Andreé Hult (39.). Bis zum 3:0 sah ein möglicher Panthersieg ungefährdet aus, aber das Momentum hatte sich innerhalb weniger Minuten doch ziemlich verschoben.

Drittes Drittel


Apropos Momentum: diesmal waren es die Wild Wings mit dem frühen Tor. Der Ausgleich fiel in der 41. Minute durch Anthony Rech. Im Anschluss zeigten die Panther wieder mehr Biss und gingen deutlich aggressiver zu Werke. Ein munteres Hin-und-Her mit Chancen hüben wie drüben prägten die folgenden Minuten. In der 49. Minute, nach einem Schuss von Hult, trudelte der Puck langsam durch die Hosenträger von Boutin, den Puck konnte schließlich Hult selbst ins Tor zum 3:4 schieben. Aufgeben ist ja nicht der Panther Sache, mit wütenden Angriffen (u. a. Trupp und Trevelyan, jeweils 54.) wollten sich die Panther wenigstens noch in die Overtime retten. Videobeweis in der 57. Minute, die Panther hatten den Puck mit allem Willen über die Torlinie gearbeitet. Der Videobeweis ergab aber, dass der Puck die Torlinie nicht im vollem Umfang überquert hatte. In den Schlussminuten zeigten die Schiedsrichter seltsame Interpretationen des Regelbuchs. So was von Stockhalten im Angriffsdrittel der Panther hat man selten gesehen, aber da war wohl keine Kraft mehr für den Pfiff übrig. Ein Emptynetter zum 3:5 besiegelte das Desaster abschließend. Die Panther verlieren das vierte Spiel in Folge, die letzten beide Heimspiele gingen somit an den Tabellenvorletzten (Schwenningen) wie auch den Tabellenletzten (Iserlohn), die sich jeweils über drei Punkte in der Ferne freuen durften. 
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