Vor MotoGP-Auftakt: Bradl mit Tests zufrieden

Gutes Gespann: Stefan Bradl ist trotz des Testzeitverluts nach einem kleinen Ausrutscher zufrieden mit seiner neuen Aprilla RS-GP. Foto: pm


Ein dreitägiger Test in Doha ist für den Augsburger Motorradprofi Stefan Bradl und das Aprilia Racing Team Gresini die letzte Gelegenheit vor dem WM-Auftakt - am 20. März auf derselben Strecke - gewesen, um mit dem brandneuen 2016er Prototyp von Aprilia weiter voranzukommen.

Bei guten Bedingungen erlebte Bradl bis auf einen harmlosen Sturz einen erfreulichen ersten Testtag auf dem Losail Circuit. Dieser Zwischenfall kostete allerdings viel Zeit, dennoch konnte Bradl das Potenzial der Aprilia RS-GP bestätigen. Den Rest dieser dreitägigen offiziellen Testfahrten, die übrigens wie das Auftaktrennen in den Abendstunden abgewickelt werden, nuitzte das Team um den Augsburger Fahrer für Abstimmungsarbeiten.

Wegen des besagten Ausrutschers konnte Bradl nur 26 Runden fahren. In seiner schnellsten Runde wurde er in 1:58,066 Minuten gestoppt. "Es war definitiv ein guter Start in diesen Test, auch wenn ich mit 26 Runden nicht viel zum Fahren gekommen bin. Es hat sehr lange gedauert, bis das Motorrad nach dem Ausrutscher repariert war", zog Bradl Bilanz. "Im Großen und Ganzen läuft alles nach Plan." Das Gefühl mit dem neuen Motorrad sei gut, im 2016er Prototyp stecke viel Potenzial, so Bradl.

"Wir sind nun soweit, um die ersten Änderungen am Setup des Motorrads vornehmen zu können, sowie auch die ersten Klicks an den Fahrwerkselementen zu machen, um diesbezüglich ebenfalls vorwärts zu kommen", erklärt Bradl die letzten Schritte vor dem Auftaktrennen. "Ganz klar haben wir noch jede Menge Arbeit vor uns sowie wir noch viele, viele Runden mehr brauchen. Doch der heutige Tag hat gezeigt, dass wir in jeden Fall schon den richtigen Weg eingeschlagen haben." (pm)
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