Weinzierl zum Bremen-Spiel: "Gewinnen, egal wie"

Möchte auch am Sonntag gegen Bremen jubeln: FCA-Coach Markus Weinzierl hier mit Ji. (Foto: Alexander Heinle)

Nach dem Europa League-Erfolg gegen AZ Alkmaar (4:1) empfängt der FC Augsburg am Sonntag, 8. November, (17.30 Uhr) den SV Werder Bremen in der WWK ARENA. FCA-Trainer Markus Weinzierl will das Spiel gewinnen, "egal wie".

"Wenn wir an die Leistung vom Spiel gegen Alkmaar anknüpfen können, bin ich zuversichtlich, dass wir auch gegen Bremen erfolgreich sein werden", so Weinzierl. Das Erfolgserlebnis in der Europa League soll die Mannschaft weiter beflügeln. "Es ist eine besondere Drucksituation in der Bundesliga. Da wird uns das Spiel vom Donnerstag weiteren Rückenwind geben", ist sich Weinzierl sicher. Mut macht auch die Entwicklung in den letzten Begegnungen. "Wir haben in den letzten drei Spielen zehn Tore erzielt und werden auch gegen Werder voll auf Sieg spielen", kündigt Weinzierl an.

Mittelfeldspieler Tobias Werner zeigt sich ebenfalls selbstbewusst: "Wir werden gewinnen, wenn wir wieder eine so gute Leistung wie gegen Alkmaar auf den Platz bringen. Unsere Lage ist ernst, dessen ist sich jeder bewusst, aber wir sind ein Team und es herrscht etwas Aufbruchstimmung. Wir blicken optimistisch nach vorne."

Auch wenn Tobias Werner zuletzt nicht in der Startelf stand, stellt sich Werner immer in den Dienst der Mannschaft. "In den letzten Jahren ist es auch für mich persönlich super gelaufen. Aktuell ist es etwas schwieriger für mich, aber ich werde dem Trainer immer zeigen, dass ich bereit bin und ihm die Entscheidung so schwer wie möglich machen."

Im Vergleich zum Europa League-Spiel ist die Personalsituation unverändert. Jan-Ingwer Callsen-Bracker bleibt auch für das Spiel am Sonntag fraglich. "Da müssen wir einfach schauen, wie es in den nächsten Tagen geht", so Weinzierl.

Nach zuletzt zwei Siegen gegen Mainz und Köln, sowie "einer starken ersten Hälfte gegen Dortmund", wie Co-Trainer Torsten Frings sagt, wollen die Grün-Weißen Bremer auch in Augsburg punkten. Einen Selbstläufer beim Tabellenletzten erwartet der ehemalige Mittelfeldspieler aber nicht. „Augsburg steht zu Unrecht da unten drin und hat nun mächtig Druck. Sie werden deshalb kämpfen. Wir erwarten ein schweres Spiel."


Von pm
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.