Hilferuf aus dem Siebentischwald: Rollstuhlfahrer verfährt sich und bleibt auf Trampelpfad stecken

Ein 78-jähriger Rollstuhlfahrer hat sich im Siebentischwald verfahren. (Foto: Christoph Maschke / Symbolbild)

Ein 78-jähriger Rollstuhlfahrer hat sich am Mittwoch im Siebentischwald verfahren und steckte schließlich auf einem Trampelpfad fest. Nur durch Zufall wurde er gefunden.

Gegen 17.15 Uhr teilte eine besorgte Frau der Polizei-Einsatzzentrale mit, dass sich ihr 78-jähriger Schwiegervater mit seinem elektrisch betriebenen Rollstuhl nahe des Jägerhauses im Siebentischwald verfahren habe und der Rollstuhl nicht mehr fahrbereit sei. Der Senior konnte zuvor selbst noch mit einem Handy seine Schwiegertochter über seine missliche Lage informieren.

Die Polizeieinsatzzentrale beorderte mehrere Streifenbesatzungen zur Waldabsuche in den Bereich Siebenbrunn. Eine Ortung des Mannes war aufgrund des von ihm mitgeführten älteren Handymodells leider nicht möglich.

Letztlich fanden zwei Mountainbike-Fahrer den 78-Jährigen zufälligerweise gegen 17.45 Uhr, als diese auf einem kleineren Trampelpfad abseits der befestigten Wege unterwegs waren. Der Mann hatte sich mit seinem Elektro-Rollstuhl auf einen nicht einsehbaren Trampelpfad gewagt und derart festgefahren, dass er sich ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien konnte.
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