Lebensgefährlicher Spielplatz: Zwei Kinder tollen an Bahngleisen bei Augsburg

Zwei Kinder haben am Samstag zu nahe an Gleisen gespielt. Die Bundespolizei brachte die Kleinen in Sicherheit. (Foto: Markus Höck / Symbolbild)

In erhebliche Gefahr haben sich zwei in Gleisnähe spielende Kinder am Samstagnachmittag zwischen den Haltepunkten Augsburg Messe und Inningen gebracht. Eine Streife der Bundespolizei entdeckte die Kleinen und brachte sie aus dem Gefahrenbereich.

Ein Mitarbeiter der Notfallleistelle der Bahn informierte die Bundespolizei gegen 16 Uhr darüber, dass sich an der Bahnstrecke von Augsburg nach Buchloe spielende Kinder befinden sollen. Er habe deshalb die Lokführer auf dieser Strecke angewiesen, besonders achtsam zu fahren. Eine Streife der Bundespolizei fand kurze Zeit später das Mädchen und den Buben in unmittelbarer Gleisnähe. Noch vor Ort klärten die Beamten die Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren über ihr gefährliches Verhalten auf und übergaben sie anschließend ihren Eltern.


In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei: "Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich – auch wenn kein Zug zu sehen ist. Züge nähern sich je nach Windrichtung fast lautlos. Der Bremsweg eines 100 Stundenkilometer schnellen Zuges kann bis zu 1000 Meter betragen! Werden auf Schienen gelegte Steine überfahren, können herumfliegende Steinsplitter wie Geschosse wirken und Menschen verletzen."
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I.- M. Alefelder aus Augsburg - City | 07.03.2017 | 00:08  
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