Phosphorbrandbombe im Siebentischwald

Martin Radons vom Kampfmittelräumdienst hob die noch völlig intakte Phosphorbrandbombe vorsichtig in einen luftdichten Spezialbehälter. (Foto: Feuerwehr Augsburg)
Eine Phosphorbrandbombe ist im Siebentischwald entdeckt worden. Gegen 8:45 Uhr wurden am Mittwoch der Kampfmittelräumdienst, die Polizei und die Berufsfeuerwehr Augsburg in den Stadtwald gerufen. Westlich des Kuhsees hatte ein Mountainbiker eine englische Phosphorbrandbombe INC 30 entdeckt. 

Martin Radons vom Kampfmittelräumdienst hob die noch völlig intakte Phosphorbrandbombe vorsichtig in einen luftdichten Spezialbehälter, der mit trockenem Sand gefüllt war. Die INC 30 wurde nach München gefahren, erklärt die Feuerwehr in ihrem Pressebericht, "um sie dort vor Ort zu delaborieren".

Die Feuerwehr warnt in ihrem Bericht zudem: "Eine INC 30 kann mit einem Feuerlöscher verwechselt werden. Eine solche Bombe beim Auffinden auf keinen Fall bewegen. Sofort den Notruf 112 wählen."

Bei einer Explosion würde im Umkreis von 50  bis 60 Meter alles schlagartig brennen. Kontakt mit Phosphor könne zu lebensbedrohlichen Verbrennungen führen.
Ein Einatmen von Phosphordämpfen ist hochgradig lebensgefährlich. (pm)
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