Polizei lobt die Fans des FC Augsburg: "Gelungener Abschluss des letzten Heimspiels"

Nach dem letzten Heimspiel des FC Augsburg in dieser Saison gab es Lob von der Polizei. (Foto: Alexander Heinle)

Von einem friedlichen Verlauf berichtet die Polizei über das letzte Heimspiel des FC Augsburg in dieser Saison. Auch der Fanmarsch von der Rosenau zur WWK-Arena mit 800 Teilnehmern ist demnach diszipliniert abgelaufen.

Am Samstag empfing der FC Augsburg den BVB aus Dortmund im heimischen Stadion. "Aufgrund der Tabellensituation beider Vereine und dem großen Interesse an der Begegnung lag in der Partie eine gewisse Brisanz", schreibt die Polizei in ihrem Bericht. Nachdem beide Fanlager zueinander ein neutrales Verhältnis hätten, sei das Spiel im Vorfeld allerdings nicht als sogenanntes „Risikospiel“ eingestuft worden.

Im Vorfeld des letzten Heimspiels wurde durch die Augsburger Ultraszene wieder eine Feier im Rosenaustadion organisiert. Im Anschluss kam es ab etwa 12.45 Uhr zu einem Fanmarsch zur WWK-Arena. Dem Marsch schlossen sich weitere Fans an, so dass es sich in der Spitze um 800 Teilnehmer handelten. Sie marschierten von der Rosenau über die Gögginger Straße und Allgäuer Straße zur Arena.

Im Verlauf des Fanmarsches kam es wiederholt zum Abbrennen sogenannter Rauchtöpfe. "In diesem Zusammenhang begangene Ordnungswidrigkeiten und Straftaten werden nach Abschluss der eingeleiteten Ermittlungen verfolgt", so die Polizei.

Im Bereich der Marschstrecke kam es zwischen 12.45 und 14.30 Uhr vor allem im Stadtteil Göggingen zu Verkehrsbehinderungen, die sich auch auf die B17 in Fahrtrichtung Süden auswirkten. Bis zur Anschlussstelle Bürgermeister-Ackermann-Straße kam es zeitweise zu zähflüssigem Verkehr und Stau.

In der Vorspielphase musste die Polizei einige Straftaten registrieren. So beleidigte ein weiblicher BVB-Fan mehrere Polizeibeamte. Als diese einschritten, leistete die 36-jährige Frau massiven Widerstand. Ihr hinzukommender 46 Jahre alter Ehemann störte die polizeilichen Maßnahmen und verletzte einen Polizeibeamten am Kopf.

Bei der Einlasskontrolle wurde durch einen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes bei einem 25-jährigen Gast-Fan Betäubungsmittel aufgefunden.

Ebenfalls vor dem Fußballspiel wurde ein 31-jähriger Autofahrer angehalten, der über einen Feldweg Richtung Stadion-Parkplatz gefahren war und hierbei einen Radfahrer gefährdete. Ein Alkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von rund 2 Promille. Nach Ende des Spiels fiel er erneut auf, als es zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem FCA-Fan kam.

Während des Spiels kam es zu keinen Störungen, und auch die Nachspielphase verlief aus polizeilicher Sicht, bis auf die oben beschriebene Auseinandersetzung auf dem Parkplatz, reibungslos. "Abgesehen von den wenigen festgestellten Delikten war der Verlauf insgesamt friedlich", lobt die Polizei.

Aus Sicht des polizeilichen Einsatzleiters, Polizeidirektor Peter Trippmacher, lief der Fanmarsch diszipliniert ab. Auch das Spiel verlief im Großen und Ganzen störungsfrei und ohne herausragende Zwischenfälle. "Insgesamt handelte es sich um einen gelungenen Abschluss des letzten FCA-Heimspiels", lautet das Fazit der Polizei.
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