BRK-Übung: Schnelle Rettung aus dem Eiswasser

Johannes Weindl mimt bei der Übung den bewegungslosen Patienten, den die beiden Helfer aus dem Eiswasser ziehen. Vom Ufer aus sichern die Wasserwachtler zusätzlich die beiden Retter. Foto: Leena Volland, BRK
Augsburg: Naturfreibad Haunstetten | Ein junger Mann ist ins Eis eingebrochen und kann sich alleine nicht ans Ufer retten. Die Kräfte verlassen ihn und schnelle Hilfe ist gefragt. Diese Situation war Ausgangslage für eine Übung zur Eisrettung der BRK-Kreiswasserwacht Augsburg Stadt. Im Naturfreibad Haunstetten trainierten 35 ehrenamtliche Helfer aus vier Ortsgruppen die lebensrettenden Handgriffe.

Während zwei Kameraden die Patienten mimten, übten die Helfer mit verschiedenen Rettungsmitteln den Einsatz auf dem fünf Zentimeter dicken Eis. „Unsere Helfer sind motiviert und arbeiten sehr professionell. Wir können ruhigen Gewissens auf die restliche Wintersaison schauen“, sagt Einsatzleiter Benjamin Weber und warnt gleichzeitig eindringlich davor, das Eis auf den natürlichen Gewässern zu betreten. „Trotz der Kälte sind die Eisflächen auf unseren natürlichen Gewässern zu dünn und damit lebensgefährlich! Man sollte unbedingt auf künstliche Eisflächen ausweichen.“

Verhalten im Ernstfall

Wer ins Eis eingebrochen ist, sollte unbedingt laut um Hilfe rufen und in jedem Fall vermeiden, unter das Eis zu geraten. Zeugen sollten sofort die Notrufnummer 112 wählen und selbst auf keinen Fall das Eis betreten, um nicht selbst einzubrechen. Weitere Infos gibt es auf der Webseite der Kreiswasserwacht Augsburg Stadt.
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