CrazyPole Battle 2017

  Am 22.04.2017 fand zum ersten Mal das CrazyPole Battle in der Singoldhalle in Bobingen statt. Initiatorin des Poledance Wettkampfs, Nadine Rebel (Leiterin von CrazyPole Augsburg) plante über ein Jahr lang gemeinsam mit Alina Schmidt-Buttke (CrazyPole GbR) dieses neuartige Format. Die antretenden Personen wissen dabei nicht, auf welchen Song sie tanzen und erfahren auch erst kurz vor dem Auftritt in welcher Kategorie sie antreten. 34 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland und Österreich stellten sich der Herausforderung. Mit insgesamt 360 Personen war das Event sehr gut besucht.

Das Konzept des Battles
Beim CrazyPole Battle stehen die freien Gestaltungsmöglichkeiten der Tänzer und Tänzerinnen im Vordergrund. Es gibt keine Pflichtelemente und es existiert keine Einteilung in Könnens-Kategorien. Tänzer und Tänzerinnen müssen die Ebenen (Boden, an der Pole mit zeitweiligem Bodenkontakt, in der Luft) nutzen und Tempounterschiede in ihre Performance einbauen. Ob dies mit „einfachen“ oder „schwierigen“ Elementen ausgeführt wird, ist jeder antretenden Person selbst überlassen. Passend zur jeweiligen Kategorie (Trauer, Wut, Comedy oder Sinnlichkeit), soll das entsprechende Gefühl auch schauspielerisch zum Ausdruck gebracht werden. Es stand den Teilnehmern und Teilnehmerinnen dabei frei, sich mittels einer Choreographie vorzubereiten, die dann auf die jeweilige mittels Los gezogene Kategorie angepasst wurde, oder zu improvisieren. Es traten jeweils zwei Personen nacheinander auf den gleichen Song an. Dieser wurde nach 1,5 Minuten mittels eines Signals unterbrochen, so dass die zweite Person ihre Performance beginnen konnte.

Sponsoren
Obwohl das Konzept neu war und man im Vorfeld nicht sagen konnte, ob es bei den Tänzern und Tänzerinnen und auch beim Publikum ankommen würde, waren Sponsoren sofort dabei, CrazyPole und das Format zu unterstützen. Neben Sponsoren aus der Szene (Poleshop.de (der Shop für alles rund um den Polesport), X-Pole (Poles auf der Bühne, Wettkampfstangen), Dragonfly und Nao-Polewear (Hersteller von Poledance Bekleidung), Pole Art Magazine (Hochglanzmagazin für den Polesport)), unterstützte auch Obst Lieblein mit frischem Obst für die Teilnehmer, sowie Traumwelt Lautenbacher das Event.

Jury und Moderation
Die Jury bestand aus 7 Personen. Experten für die Bewertung der polespezifischen Elemente waren Alina Schmidt-Buttke (Deutsche Meisterin 2011/2012, Gründerin CrazyPole), Romina Hausbeck (Inhaberin des Polestudio „Die Polerei“ aus Kiefersfelden) und Marcin Drozdz (Inhaber des Polestudios Exquisite aus Bielefeld). Die tänzerischen Aspekte wurden von Sarah und Florian Lettieri (Tanzschule Dance Emotion, Gersthofen) unter die Lupe genommen, den schauspielerischen Part bewertete Jana Rudwill (Theaterschauspielerin mit einer fast 30-jährigen Bühnenerfahrung). Olena Yakymenko (Absolventin der Zirkusschule in Kiew und weltweite erfolgreiche Artistin) verteilte bei besonders herausragenden Auftritten Zusatzpunkte.
Nadine Rebel (CrazyPole Augsburg) moderierte durch den Abend.

Showacts
Wesentlicher Bestandteil neben den Battles waren auch die Showacts, die dazu beitrugen, den Abend rund werden zu lassen. Max Olbrich präsentierte nach der ersten Pause eine beeindruckende Zaubervorführung, die ihresgleichen sucht. Sarah und Florian Lettieri gaben mit viel Leidenschaft und Herzblut eine Kostprobe des klassischen Tanzes, Samira Strawberrydream entführte das Publikum in ihre prickelnde Burlesque-Welt.

Teilnehmer und Battles
34 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland und Österreich stellten sich der Herausforderung. Die Bandbreite der Gestaltung von nur 1,5 Minuten war groß. Von temporeichen Wechseln spezifischer und fordernder Polefiguren bis hin zu gefühlvollem Tanz war alles geboten. Die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten die Kategorie „Comedy“ im Vorfeld ausgeschlossen, so dass man hier lediglich 3 Battles beiwohnen konnte. In der Kategorie „Trauer“ wurden 4 Battles gezeigt, in der Kategorie „Wut“ und „Sinnlichkeit“ wurde die Maximalzahl von 5 möglichen Battles erreicht.
Patrick Pausch, als einziger männlicher Teilnehmer trat in der Kategorie „Sinnlichkeit“ an und interpretierte diese Gefühlswelt beeindruckend.

In jeder Kategorie konnte die Gold-, Silber- und Bronzemedaille erzielt werden. Die Gewinner der jeweiligen Kategorien, traten im Finale nochmals gegeneinander an.

Besucher und Feedback
Sehr zur Freude der Veranstalter war zu sehen, dass Poledance immer mehr interessierte Personen in seinen Bann zieht. Das Publikum setzte sich nicht nur als Liebhabern der Szene und Freunden und Bekannten der antretenden Personen zusammen, es waren auch viele Personen gekommen, für die Poledance komplett neu war.

Team und Location und Fotografen
Die Singoldhalle war als Even-Location perfekt gewählt. Die Besucher und Teilnehmer lobten die Räumlichkeiten, sowie das Team der Halle und von CrazyPole Augsburg. Das Team der Singoldhalle (Frau Hartl, Herr Müller und Herr Staschinski), sowie das Team von CrazyPole Augsburg (Empfang, Sanitäter, Teilnehmer-, Sponsoren und Gästebetreuung) trugen zum Wohlfühlfaktor der Gäste und Teilnehmer wesentlich bei.
Für eindrucksvolle Fotos, die perfekt die Stimmung, wie auch die Performances festhielten, sorgten Jürgen Menter (JM-Fotografie) und Eugenie Schütz.

Wiederholung
Nach einem gelungenen Debüt wird das CrazyPole Battle auf alle Fälle am 27. April 2019 in der Singoldhalle wiederholt werden.
Im folgenden Jahr 2018 können interessierte Besucher den CrazyPole Gala Cup in Erfurt besuchen. Beim CrazyPole Gala Cup werden mittels vorbereiteter und teils sehr aufwendiger Choreographien ganze Geschichten an der Pole erzählt und auf die Bühne gezaubert (www.crazypole-gala-cup.com).

Infos und Links
Ergebnisse, Bilder und weiterführende Infos erhält man auf der Seite des CrazyPole Battles (www.crazypole-battle.com) wie auch bei Facebook (www.facebook.com/CrazyPoleBattle/).

Fotos: Jürgen Menter
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