Augsburger CSU Senioren treffen im Senatssaal des Bayerischen Landtages auf CSU - Vize Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl

v.l. J. Niederleitner, L. Hirt, L. Kelz, OB Dr. K. Gribl, R. Czech und K. Aue
Seniorenparlament im Bayerischen Landtag
Bundesminister Müller diskutiert mit Seniorinnen und Senioren Perspektiven der Entwicklungspolitik
„Welt im Umbruch – sind wir gewappnet?“ Zu diesem Thema begrüßte der seniorenpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion und Landesvorsitzende der SEN Dr. Thomas Goppel, MdL die knapp 200 Gäste im Senatssaal des Bayerischen Landtags. Sie alle waren gekommen, um diese zentrale Zukunftsfrage zu diskutieren. Und wer könnte besser eine Antwort auf diese Frage geben, als der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller, MdB?
Müller gab bei seinen Ausführungen dann detaillierte Einblicke in die komplexen Zusammenhänge von Entwicklungspolitik und den aktuellen Flüchtlingsströmen. Hier gilt es ganz klar nach den verschiedenen Fluchtursachen zu differenzieren. In Syrien sei dies vor allem der blutige Bürgerkrieg, in Afrika eher die schlechte wirtschaftliche Situation und die dortige Perspektivlosigkeit, die eine große Zahl von Menschen dazu treibt, ihr Land zu verlassen. Entwicklungspolitik setze bei letzteren an. Gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent bis 20150 verdoppeln werde, sei hier eine Fokussierung dringend notwendig.
Aber auch die Verbraucher können ihren Beitrag zur Entwicklungspolitik leisten, mahnte der Bundesminister. Würde nur ein Dollar mehr beim Kauf jeder Jeans bei den Näherinnen ankommen, würde das deren Lebenssituation schon deutlich verbessern. Auch wir in Europa müssten unsere Exportpolitik in Entwicklungsländer kritisch hinterfragen. Oft werden lokale Industrien oder Agrarbetriebe durch subventionierte Exporte aus Industriestaaten zerstört.
Zentral sei es, den Menschen langfristige Perspektiven in ihrem Land zu geben. „Daher ist Nachhaltigkeit eines unserer Grundprinzipien“, so Müller „Partnerschaft und gute Regierungsführung die beiden anderen.“ Das bedeutet, dass wir zusammen mit den Regierungen und Organisationen vor Ort dauerhafte Strukturen aufbauen wollen. Dazu gehöre aber auch gute Regierungsführung, um die Einhaltung von Menschenrechten zu gewährleisten und Korruption einzudämmen.
Insgesamt wurde den Zuhörern deutlich, dass viele globale Entwicklungen eng miteinander verwoben sind und man an vielen verschiedenen Punkten ansetzen muss. Im Anschluss an den detailreichen Vortrag des Ministers folgte eine intensive Podiumsdiskussion unter Leitung von Dr. Thomas Goppel. Neben dem Bundesminister Müller saßen noch die stellvertretende Vorsitzende der LSVB Hanka Schmitt-Luginger der entwicklungspolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Klaus Steiner, MdL sowie der Landtagsabgeordnete Joachim Unterländer, die allesamt sehr genau auf die zahlreichen Fragen des Publikums eingingen.
Zuvor richteten noch der Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer, MdL, die Landtagsabgeordneten Kerstin Schreyer und Joachim Unterländer, die stellvertretende Vorsitzende der LSVB Hanka Schmitt-Luginger und der CSU-Vize und Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl kurze Grußworte an die versammelten Seniorinnen und Senioren und gingen dabei auf allgemeine seniorenpolitische Themen, aber auch das Motto des Tages ein. Er freute sich aber auch seh über die Anwesenheit der Augsburger Gruppe der Seniorenunion, die angeführt wurde von den Stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksverbandes Augsburg Ludovika Kelz und Kurt Aue. Mit dabei auch die Vorstandsmitglieder Josef Niederleitner und Reinhard Czech, die auch im Seniorenbeirat der Stadt Augsburg vertreten sind und Lothar Hirt. Kurt Aue
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