Neues Trainergespann beim TSV Haunstetten: Handball-Bayernligisten müssen Mesch und Smotzek ersetzen

Generationswechsel beim TSV Haunstetten: nach Abschluss der Saison erklärten beide Cheftrainer der Handball-Bayernligisten ihren Rücktritt und für die erfolgreichen Übungsleiter Udo Mesch bei den Männern und Werner Smotzek bei der 2.Frauenmannschaft wurde jetzt Ersatz aus den eigenen Reihen gefunden. Mit Michael Rothfischer und Anja Dickl, beide bisher im Jugendbereich und sehr engagierter Ausbildung zu Gange, stehen nun zwei Verantwortliche an vorderster Front, die auch neue Impulse setzen wollen und jetzt in die Vorbereitung auf die wiederum anspruchsvolle Saison 15/16 gestartet sind.

Udo Mesch konnte nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit beim TSV mit den Abschlussplatzierungen drei und fünf ausgezeichnete Bilanzen vorweisen, musste allerdings jetzt aus beruflichen Gründen passen: „Der zeitliche Aufwand wurde einfach zu viel, und wenn man etwas nicht hundertprozentig machen kann, ist das zu wenig für meinen Anspruch.“ Gerade das Videostudium kostete dem akribischen Arbeiter übergebührend Zeit, die er momentan einfach nicht mehr aufbringen kann. Mit Michael Rothfischer ist jetzt wieder ein B-Schein-Inhaber installiert, der bereits vor zwei Jahren als Co-Trainer bei den Männern erste Erfahrungen sammeln durfte. In Haunstetten hat der28-Jährige schon Geschichte geschrieben, als er 2011 die männliche A-Jugend in die Bundesliga führte. Aus der goldenen Generation gehören mit Horner, Tischinger, Fuchs, Elsinger, Kopp und Bruder Alexander gehören gleich sechs Akteure dem neuen Kader an.

Anja Dickl tritt bei den Bayernliga-Frauen in ebenso große Fussstapfen, zumal Werner Smotzek hier in seiner vierjährigen Tätigkeit auf zwei Aufstiege zurückblicken kann. Auch er führte die gesteigerte Belastung als Hauptgrund für seinen Rücktritt an: „Da braucht man einfach irgendwann mal eine schöpferische Pause.“ Dickl war wie Rothfischer in den vergangenen Jahren mit der Nachwuchsförderung beschäftigt und will deshalb auch in nächster Zeit für eine bessere Verzahnung ihres Teams mit den Bundesliga-Frauen und der weiblichen A-Jugend sorgen: „Wir sind immer gezwungen die Jugendlichen an die 1. und 2.Frauenmannschaft heranzuführen und hierzu müssen wir für entsprechende Spielmöglichkeiten sorgen,“ sagt die 32-Jährige vor ihrer nicht unbedingt einfachen Aufgabe.
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