Gewalt gegen Polizisten: Ehemänner gehen auf Beamte los

Einmal mehr wurden Polizeibeamte vom Freund und Helfer zu Geschädigten. Am Montag steckten Polizisten gleich bei zwei Einsätzen Prügel ein. Eine Beamtin musste sogar ins Krankenhaus. (Foto: Christoph Maschke / Symbolbild)

Einmal mehr wurden Polizeibeamte vom Freund und Helfer zu Geschädigten. Am Montag steckten Polizisten gleich bei zwei Einsätzen Prügel ein. Eine Beamtin musste sogar ins Krankenhaus.

Im ersten Fall sollte am Montagmittag eine Streife der Polizeiinspektion Augsburg Ost einen Vorführbefehl des Amtsgerichts Augsburg gegen eine 22-jährige Frau in Lechhausen vollziehen. Die Frau ließ sich widerstandlos festnehmen und sollte mit dem Dienstfahrzeug zum Gericht gebracht werden. Damit war aber der Ehemann nicht einverstanden und schlug heftig gegen die Eingangstüre.

Einem ausgesprochenen Platzverweis kam der der 26-Jährige nicht nach, vielmehr bedrohte er die Polizeikräfte. Bei der Fesselung leistete er dann massiven Widerstand und wollte eine Polizeibeamtin die Treppe hinunterstoßen.

Die angegriffene Polizeibeamtin wurde bei der Festnahme an der Stirn verletzt und musste zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus. Ihr Kollege erlitt Abschürfungen an Armen und Beinen.

Die Einsatzbilanz: Der Ehemann wurde nach seiner vorläufigen Festnahme wieder entlassen und wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Seine Frau wurde trotz des Zwischenfalls noch rechtzeitig zum AG Augsburg verbracht und die beiden Polizeibeamten verrichten schon wieder ihren Dienst.

Ebenfalls am Montag eskalierte in Lechhausen gegen 21.45 Uhr ein Familienstreit. Polizeikräfte der PI Augsburg Ost wollten schlichten. Der deutlich alkoholisierte Ehemann zeigte sich gleich zu Beginn sehr aggressiv und verweigerte die Herausgabe seines Ausweises. Er widersetzte sich dem ausgesprochenen Platzverweis und der Gewahrsamnahme.

Bei der Fesselung wehrte sich der 34-Jährige massiv und weigerte sich, selbst zu laufen. Bei dem Versuch ihn zu tragen, trat dieser gezielt mit dem Fuß gegen das Gesicht des Polizeibeamten, so dass dieser am Kinn verletzt wurde. Bei seiner Einlieferung in den Arrest beleidigte er weiterhin die Polizeibeamten massiv. Später zeigte er dann doch ein wenig Reue und entschuldigte sich für sein Verhalten.

Der 34-jährige wird ebenfalls wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.
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