Messerangriff in Lechhausen war nur vorgetäuscht

Ein 20-Jähriger meldete der Polizei, dass ihn Jugendliche mit einem Messer angegriffen hätten. Nun stellte sich heraus, dass der Mann die Straftat nur vorgetäuscht hatte. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)

Ein 20-Jähriger hatte am Wochenende der Polizei gemeldet, dass er von Jugendlichen mit einem Einhandmesser verletzt worden sei. Nun stellte sich heraus, dass der Angriff nur vorgetäuscht war.

Der 20-Jährige sei am Samstag gegen 5 Uhr vor dem Hauseingang seines Anwesens in der Elisabethstraße in Lechhausen gewesen, als ihn drei Jugendliche nach einer Zigarette gefragt hätten, so schilderte es der 20-Jährige zunächst der Polizei.  Nachdem er dies mit Hinweis auf das Alter der drei abgelehnt hätte, habe einer der Jugendlichen ein Einhandmesser aus der Hosentasche gezogen und sei damit auf den 20-Jährigen losgegangen. Der Geschädigte erlitt leichte Schnittverletzungen am Hals sowie am Brustkorb. Die Angreifer habe er in die Flucht schlagen können. Polizeibeamte fanden das vermeintliche Tatmesser in unmittelbarer Nähe zum Tatort.

Die Polizei konnte dem 20-jährigen Mann zwischenzeitlich nachweisen, dass es den von ihm geschilderten Messerangriff nie gegeben hat. Er gab während seiner Vernehmung zu, sich die Verletzungen aufgrund eines psychischen Problems selbst zugefügt zu haben. Das sichergestellte Einhandmesser legte der Mann vor seinem Anruf bei der Polizei selbst am Fundort ab.
Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.
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