Persönliche Probleme auf der A8: Betrunkene Citroen-Fahrerin beißt Retter ins Bein

Eine 39-Autofahrerin hat andere Verkehrsteilnehmer auf der A8 durch riskante Überholmanöver gefährdet: Sie war betrunken. (Foto: Christoph Maschke / Symbolbild)

Eine 39-jährige Autofahrerin hat am Freitagnachmittag sich und andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn A8 gefährdet.

Gegen 14.40 Uhr fuhr ein Opel-Fahrer auf der A8 auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung München. Zu diesem Zeitpunkt herrschte aufgrund eines vorausgegangen Unfalls durch Aufräumarbeiten ein Rückstau. Er beobachtete dann eine Citroen-Fahrerin mit Günzburger Kennzeichen, wie diese rücksichtslos die Fahrstreifen links und nach rechts benutzte, um schneller vorwärts zu kommen.

Dabei überholte sie auch mehrfach unerlaubt rechts. Als der Opel-Fahrer verkehrsbedingt auf dem mittleren Fahrstreifen abbremsen musste, fuhr ihm die Frau fast auf. Danach wechselte sie auf den linken Fahrstreifen, fuhr an dem Opel vorbei, kam dabei allerdings zu weit nach rechts und streifte den Opel, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 2000 Euro entstand. Als der Opel-Fahrer die Frau zum Anhalten aufforderte, wechselte diese mehrfach knapp den Fahrstreifen und verließ die Autobahn unbehelligt an der Anschlussstelle Augsburg-Ost.

In Augsburg konnte die 39-Jährige Citroen-Fahrerin dann im Rahmen einer Fahndung apathisch in ihrem Fahrzeug sitzend festgestellt werden. Ein Alkoholtest bei ihr ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Zudem gab sie an, persönliche Probleme zu haben und nicht mehr weiter zu wissen.

Aufgrund ihres psychischen Zustandes sollte sie dann im Bezirkskrankenhaus ärztlich untersucht werden. Auf dem Weg zum Rettungswagen versuchte sie dann noch einen Polizeibeamten, der allerdings noch rechtzeitig ausweichen konnte, zu schlagen und biss anschließend einem Rettungsassistenten in den Oberschenkel.

Die Autobahnpolizei Gersthofen sucht nun weitere Zeugen bzw. mögliche Geschädigte, die ebenfalls wegen der Fahrweise der Frau möglicherweise gefährdet oder gar geschädigt wurden. Sie werden gebeten, sich unter 0821/323 1910 zu melden.
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