Polizei veröffentlicht neue Details zum Katzendieb: Mutmaßlicher Täter verschleppte "Feli" in einem Nissan Micra

Solch ein Auto (einen schwarzen Nissan Micra, Typ K11, Baujahr 1992 bis 2003 mit Augsburger Zulassung) soll der mutmaßliche Katzendieb gefahren haben (Vergleichsbild) (Foto: Polizei Schwaben-Nord)
Im Zusammenhang mit den verschwundenen Katzen in der Region haben sich nun weitere Spuren ergeben. Die Polizei veröffentlichte am Freitag ein Vergleichsbild des Autos des mutmaßlichen Katzenfängers.

An einem Abend Anfang Dezemberwar Kater „Feli“ im Affinger Ortsteil Mühlhausen vor der Wohnungstüre der Geschädigten gestohlen worden. Die Katzenbesitzerin hatte etwa eine Stunde vor der Tat ein mögliches Tatfahrzeug und einen unbekannten Mann vor ihrem Anwesen gesehen. Die eigentliche Tathandlung wurde durch eine Überwachungskamera aufgezeichnet.

Der Katzenfänger fährt einen schwarzen Nissan Micra

Die Bilder der Überwachungsanlage wurden nun durch das Bayerische Landeskriminalamt aufgearbeitet. Als Täterfahrzeug konnte ein schwarzer Nissan Micra, Typ K11, Baujahr 1992 bis 2003 mit Augsburger Zulassung identifiziert werden.

Täterbeschreibung: Felis Entführer "konnte vor Kraft kaum laufen"

Den mutmaßliche Katzendieb beschreibt die Polizei wie folgt: männlich, circa 25 Jahre alt, circa 1,75 groß, kräftige, muskulöse Statur (Bodybuilder-Typ - nach Angaben der Geschädigten "konnte er vor Kraft kaum laufen"), rundliches Gesicht, hellblonde, sehr kurze Haare, gepflegte Kurzfrisur; bekleidet mit weißen NIKE-Turnschuhen, Typ AIR, gemusterte Tarn-Hose in den Tarnfarben braun-grün-weiß, helle Bomberjacke mit Kragen, die Jacke hing bis zum Hosenbund und hatte an der Vorderseite einen Reißverschluss.

Belohnung auf Katzendieb ausgesetzt

Für Hinweise, die zur Klärung des Falles führen, wurde zwischenzeitlich von den Besitzern von Feli eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo Augsburg unter 0821/323 3810 zu melden.

Kater "Findus“ tauchte wieder auf

Eine ähnliche Tat ereignete sich am 26. Januar in Friedberg. Der Besitzer ließ Kater „Findus“ nach draußen und wartete im Wohnbereich darauf, dass dieser wieder zurückkehrt.

Er sah dabei eine männliche Person, bekleidet mit einer beigefarbenen Tarnhose, den angrenzenden Fußweg entlang gehen. Nachdem der Kater nicht zurückkehrte und die Geschädigten am darauffolgenden Tag fremde Schuhspuren in ihrem Garten feststellten, erstatten sie Anzeige bei der Polizei.

Kater „Findus“ wurde allerdings eine Woche später wieder aufgefunden.
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