Schlechte Idee: Jeepfahrer aus München wollte sich im Vollrausch am Stau vorbei schlängeln

Nicht wirklich clever hat sich am Montag ein 54-jähriger Jeep-Fahrer aus München verhalten, der gegen 15.10 Uhr von der Mühlhauser Straße auf die Autobahn A 8 auffahren wollte. (Foto: Christoph Maschke/Symbolbild)

Nicht wirklich clever hat sich am Montag ein 54-jähriger Jeep-Fahrer aus München verhalten, der gegen 15.10 Uhr von der Mühlhauser Straße auf die Autobahn A 8 auffahren wollte.

Auf dem Zubringer zur A 8 kam es verkehrsbedingt zu einem kurzfristigen Stau. Diesen wollte der Jeep-Fahrer, dem es "zu langsam" vorwärts ging, dadurch umgehen, dass er sich an einem vor ihm wartenden BMW-Fahrer "vorbei schlängelte". Hierbei blieb er allerdings mit seinem vorderen linken Fahrzeugeck am rechten hinteren Fahrzeugeck des BMW hängen. Dabei entstand an beiden Fahrzeugen Sachschaden von insgesamt wohl mehr als 1000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Bei der anschließenden Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Atemalkoholgeruch. Ein obligatorischer Alkotest ergab einen Wert von bedenklichen 3,5 Promille.

Mit einer Blutentnahme war der Autofahrer allerdings nicht einverstanden, weswegen eine richterliche Entscheidung herbeigeführt werden musste. Polizeiliche Anforderungen ignorierte er fortan, weshalb die Blutentnahme nur mit Anwendung von Zwangsmaßnahmen durchgeführt werden konnte. Aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung wurde der Jeep-Fahrer danach in den Polizeiarrest eingeliefert, wo er seinen Rausch ausschlafen durfte.

Sein Führerschein wurde sichergestellt, eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Trunkenheit folgt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.