Aus der Not eine Tugend gemacht

Klara gefiel der Markt und auch die Bratwurst schmeckte. Foto Blöchl

Lechhauser Weihnachtsmarkt im Lichter- und Schneeglanz.

Es war ja gar nicht so einfach, auf dem Platz am Schlössle die Buden für den diesjährigen Lechhauser Markt im Advent aufzubauen. Die Baustelle am ehemaligen Grünen Kranz stellte die Aktionsgemeinschaft als Veranstalter und die für das Aufstellen der Buden zuständige ARGE um Werner Mordstein vor einige logistische Herausforderungen. Sie wurden aber alle bravourös gemeistert. Der Auf- und Abbau wurde von Männern der Freiwilligen Feuerwehr zuverlässig geleistet. Für die Gestaltung der kleinen Budenstraße blieb nur wenig Platz, aber es war richtig heimelig und romantisch mit dem Christbaum im Hintergrund und dem Feuer in der Mitte. Besonders ins Auge stach natürlich die farbenfrohe Beleuchtung der Hauswand an der Baustelle. „Wahrscheinlich einmalig in der Geschichte Lechhausens, weil nächstes Jahr die Hauswand zumindest nach den Planungen schon wieder zugebaut sein wird!“ wies AGL – Chef Peter Fischer ein wenig stolz auf die Einmaligkeit des Lichtprojekt ein. Als dann am Sonntag noch der Schnee die Buden und die Umgebung weiß überzuckerte war die Winterromantik beinahe vollkommen. An allen drei Tagen war der Besuch sehr gut, ein buntes Musikprogramm, gestaltet von Schulen, Kindergärten und Musikensembles umrahmten die Abende mit weihnachtlicher Musik. An den Ständen mit vor alle kulinarischem Angebot gab es auch manche Neuheit, wie z.B. einen hervorragenden Weißwein-Orangen-Punsch. Dass Bratwurst und Süßes nicht fehlen durften, versteht sich von selbst. Für Fischer war der „Markt trotz der widrigen Voraussetzungen ein voller Erfolg!“. Gespannt ist man nun darauf, was im kommenden Jahr passiert. Ob man dann wieder auf dem Platz vor der Baustelle feiern kann wird sich zeigen.
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