CSU will Konflikt am Siedlerweg entschärfen.

Bettina Müller, 2.v.r., hier (bei einem Treffen der IG im Sommer 2016) hofft auf eine Entschärfung des Konflikts durch einen Aufschub der Sanierungsmaßnahme. Foto Blöchl
Der Konflikt um die Sanierung und damit verbundeneren Zahlungen von Straßenausbaubeträgen der Anwohner am Siedlerweg in der Firnhaberau hatte sich in der letzten Zeit verschärft. Die Sprecherin der Interessengemeinschaft „Siedlerweg“ Bettina Müller berichtete von einer ziemlich konfliktgeladenen Veranstaltung zum Thema. Nun versucht die CSU Firnhaberau die Wogen zu glätten.


Sanierung soll aufgeschoben werden.


In einem Schreiben an die CSU – Fraktion im Augsburger Stadtrat beantragt der Ortsverein der Partei „die Komplettsanierung des Siedlerweges in der Firnhaberau bis zum Abschluss der Bebauung des Baugebietes nördlich des Luchsweges zurückzustellen“. Der Ortsvorsitzende und Bezirksrat Erwin Gerblinger will zwar, dass Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Die grundlegende Sanierung soll aber aufgeschoben werden. Nach cem geltenden Flächennutzungsplan kann und soll weiter nördlich am Luchsweg ein neues Wohngebiet geschaffen werden. Nach Ansicht der CSU ist zu befürchten, dass bei Baumaßnahmen der Siedlerweg als einzige Zufahrtsmöglichkeit zur Baustelle durch Materiallieferungen und Abtransport von Aushub besonders belastet wird. , Deshalb will die CSU, dass die Sanierung bis zum Abschluss der Baumaßnahmen im Neubaugebiet verschoben werden. Für Bettina Müller eine überraschende Wendung, die den Konflikt zumindest für einige Zeit entschärfen würde. Und auch Möglichkeiten zu einer Einigung zwischen Anwohnern und Stadt lässt.
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