Goldene Herbstsonne beim Marktsonntag.

Einkaufsboulevard Neuburger Straße.


Herrliches Herbstwetter, angenehme Temperaturen, ein ansprechendes Programm – das erste Kirchweihwochenende lockte unzählige - die Veranstalter sprachen von über 30 000 Besuchern beim Marktsonntag – ins Statteilzentrum zwischen Ulrichsbrücke, Schlössle und Widderstraße. Zeitweise war es für Straßenbahnen und Busse schwer, durch die Menge zu kommen. Auf der Bühne vor dem Grünen Kranz eröffneten Peter Fischer und OB Dr. Kurt Gribl den Marktsonntag. Bereits beim Festzug durch die Neuburger Straße war diese dicht bevölkert. Die meisten Geschäfte hatten geöffnet, es duftete nach Bratwurst, Pizza und Krapfen.. Musik und Tanz, Informationsstände und Modenschauen, Ponyreiten und Blutdruckmessen - den Möglichkeiten sich zu vergnügen waren kaum Grenzen gesetzt. Die historische Straßenbahn pendelte durch den Stadtteil, in einem historischen Bus las Angelika Lonnemann aus ihren Postkartenkrimis, Georg Feuerer ließ mit lustigen Geschickten die Lechhauser Geschichte wieder auferstehen. Ein Preisrätsel um die Siegerbilder des Lechhauser Kunstpreises führte durch die Geschäfte. Die Neuburger Straße, sonst doch (noch?)ziemlich weit von einem Einkaufsboulevard entfernt, offenbarte auf einmal einen Charme, der im Alltag ab Montag wieder sehr vermisst werden wird. Dabei kamen die Besucher nicht nur aus dem Stadtteil, viele Migranten hatten sich unter die Menschen gemischt, viele fremde Sprachen und auch deutsche Dialekte ließen raten, woher die Menschen überall kommen Unter dezenter aber sichtbarer Präsenz der Polizei aus dem Lechhauser Revier begegneten sich die Menschen, friedlich und harmonisch ging. Der Marktsonntag als Beispiel für ein friedliches Miteinander im größten Stadtteil Augsburgs.
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1 1
1
1 2
1
1
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.