Jubiläumskonzert des Frohsinn-Chores Augsburg-Lechhausen e.V. : „120 Jahre froher Sinn!“

(Foto: Frohsinn - Chor)

Freude, Heiterkeit, Vergnügen, gute Stimmung: das alles zusammen sind „120 Jahre froher Sinn“! Unter diesem Titel feierte der Frohsinn-Chor Augsburg-Lechhausen e.V. mit einem Jubiläumskonzert im Haus St. Ulrich am Kappelberg in Augsburg sein großes Jubiläum. Die Stadt Augsburg, vertreten durch Bildungsreferent Hermann Köhler und der Präsident des Augsburger Sängerkreises Manfred Bartsch würdigten die Geschichte des Chores und seine Verdienste um die Musikkultur in der Stadt.

Nach der Pause zeichnete Manfred Bartsch als Präsident des Augsburger Sängerkreises zeichnete die 1.Vorsitzende Irene Rachinger für 25 Jahre Singen im Chor mit Urkunde und Ehrennadel des Chorverbandes Bayerisch Schwaben aus.

Viele Stile, viele Sprachen, viele Begabungen

Unter der Gesamtleitung von Hans-Ulrich Höfle, mit den Gästen Peter Frasch am Klavier und Gesang, Birgit Rein, Sopran und Hans-Jörg Gehring am Kontrabass bot der Chor mit seinem ansprechenden Programm einen Querschnitt durch sein Repertoire. Und auch viele unterschiedliche Sprachen werden beherrscht. Der Chor begann klassisch mit „Viele verachten die edele Musik“ von J.K. Bachofen. Nach dem etwas melancholischen „So schön, schön war die Zeit“ nach einem Satz von H.-U. Höfle widmete sich der den Gefühlen mit „La maladie d’amour“ von Sardou/Moustaki, „Can’t help Falling in Love“ sowie „Dat du min Leevsten büst“.

In einem Block mit Liedern von Georg Kreisler mit „Mütterlein“, „Das Triangel“, köstlich in Ton und Szene gesetzt vom Chorleiter Hans-Ulrich Höfle sowie „Der Tod, das muss ein Wiener sein“ mit der Sopranistin Birgit Rein, „Sie ist ein herrliches Weib“ am Klavier gespielt und gesungen von Peter Frasch sowie „Das Mädchen mit den drei blauen Augen“ lernten die Zuhörer den satirischen und unerschöpflichen Komponisten, Dichter und Wortspieler Georg Kreisler näher kennen.
Es folgte „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader. Dieses unterschiedliche Programm machte den Sängerinnen und Sänger sichtlich Freude. Sie brachten die Lieder mit großer Musikalität und frischem Schwung zu Gehör.

Im weiteren Verlauf probierte es der Chor mal mit Gemütlichkeit von Terry Gillkyson und zur Freude des, Publikums ging auch die „Mimi ohne ihren Krimi nie ins Bett“. Mit „Vem kann segla“, “Autum Leaves“, „Luegid,vo Bärge ond Tal“ widmeten sich die Sängerinnen und Sänger den getragenen und ruhigeren Liedern. Den Schlusspunkt bildete das stimmungsvolle Lied „Abendsegen“ von Christian Lahusen.

Das „Puppenkisten-Medley“, arrangiert von H.-U. Höfle mit den Titelsongs aus „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“, „und anderen Klassikern der Kiste beendeten einen mitreißenden Jubiläumsabend.
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