Jux und Radau in der Firnhaberau.

Faschingszug lockt die Narren und viele Zuschauer.

Bei schönem Vorfrühlingswetter zog sich der einzige Faschingszug Augsburgs wieder durch die Firnhaberau. Mehr als 14 Gruppen, unzählige maskierte Kinder und Erwachsene, aber einfach auch Passanten reihten sich in den langen Zug ein. Es wurde gesungen und getanzt, die Straßen waren dicht gesäumt von Neugierigen, teils ebenfalls kostümiert. Die sehr phantasievoll geschmückten Wagen nahmen politische Probleme aufs Korn - so protestierte die IG Siedlerweg auf charmante Art gegen die Stra0enausbeibeiträge -, Kindergärten stellten sich vor, die CSU war mit großem Gefolge angetreten. Die Pfarrjugend tanzte den Hexentanz, die fleißigen Bienchen sammelten nicht sondern streuten Süßes in die Menge. Die Bauarbeitermusikbrigade sorgte für schmissige Rhythmen, es war ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus. Wie immer führte Pfarrer Schmid von st. Franziskus den Zug an. Anfänglich hatte er einige Mühe, die Zuschauer zum Mitmachen anzuregen, später sprang der Funke dann doch noch ein wenig über. Die Straßen waren teils übersät von den Süßigkeiten, die aus dem Zug geworfen wurden, aber zum Schluss hatten fleißige Kinderhände alles wieder aufgeräumt. Die anschließende Feier im Hubertushof dürfte noch lange gedauert haben.
1
1
1
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.