Kissenschlacht beim Marktsonntag.

Auf solche Besuchermassen wie 2014 hofft die Aktionsgemeinschaft. Foto Blöchl
Augsburg: Marktsonntag |

Aktionsgemeinschaft stellt Programm für 2016 vor.


Lechhausen. Eine Kissenschlacht auf einer Kirchweih? Tatsächlich hat Marktsonntag-Mitorganisator Friedhelm Rieß eine solche angekündigt. Auch auf Nachfragen will er jedoch keine Details preisgeben. Die müssten die Besucher des Marktsonntags zur Lechhauser Kirchweih am 16. Oktober schon selbst herausfinden.

Eher schon Routine ist das sonstige Programm, das der stellvertretende Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, Walter Wölfle, zusammen mit seinen Mitakteuren präsentierte. Mittlerweile ist dieser Tag eine Augsburger Institution, die je nach Wetter „25.000 bis 40.000 Besucher“ anzieht. „So viele wie kein anderer ähnlicher Tag in einem Stadtteil“, wie Wölfle stolz sagte.

In der grundsätzlichen Gestaltung wird es keine Änderungen geben. Von der Einmündung Waterloostraße bis in die Blücher- und Widderstraße wird es wieder eine Fülle von Angeboten und Aktionen geben. Die historische Straßenbahn und eine Pferdekutsche stehen für den Transport in der Festmeile zur Verfügung, in einem historischen Bus gibt es Lesungen. Unter anderem wird Georg Feuerer „Lustige Lechhauser Episoden“ erzählen.

Viele Geschäfte entlang der Hauptstraße haben geöffnet und versprechen besondere Rabatte und Verkaufsaktionen. In der Widderstraße liegt der Schwerpunkt traditionell auf den Autos. Bei schönem Wetter sind zudem historische Traktoren zu sehen. Auch die Feuerwehr Lechhausen ist vertreten, für Kinder gibt es Ponyreiten.

Auf dem zentralen Platz wird wieder die Bühne aufgebaut, viele Gruppen aus Sportvereinen und Kindertagesstätten, etwa die bekannte Akrobatikgruppe des TSV Firnhaberau, haben ihr Kommen zugesagt. Die eingangs erwähnte Kissenschlacht soll ebenfalls dort stattfinden. An vielen Geschäften wird es Aktionen vor den Läden geben. Duftmischungen und Cocktails, Modenschauen und Verpflegungs- und Getränkestände laden ein. Livemusik gibt es in der Waterloostraße.

Noch ist das Programm nicht endgültig fertig. Noch ist etwa unklar, ob auch der zukünftige Flößerpark in das Programm mit einbezogen wird. Sicher ist aber, dass – wenn das Wetter mitspielt, wieder einige Tausend Menschen durchs ansonsten eher nicht so anziehende Lechhauser Zentrum schlendern werden.

In diesem Jahr sollen aufgrund der veränderten Sicherheitslage mehr Polizisten eingesetzt werden. Der Sonntag wird offiziell um 12 Uhr eröffnet. Salomonisch hat man die Frage eines Redners gelöst. Es darf der zu diesem Zeitpunkt ranghöchste anwesende Politiker sprechen, Parteizugehörigkeit nebensächlich. Ob es da ein Wettrennen gibt? Anschließend zieht der Umzug vom Schlössle zur Lechbrücke und zurück.

Bereits am Vortag wird die traditionelle Kirchweih mit dem Festumzug und dem Anstich im Festzelt Schaller eröffnet.
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