"Mut zum Frieden“ in Lechhausen.

Mit Hubsteiger und Pinsel musste die Künstlerin arbeiten um das monumentale Bild zu erstellen. Foto Blöchl
Augsburg: Lechhotel |

Kunstwerk zum Friedenstag entsteht in Lechhausen.


Der „Schandfleck“ in der Neuburger Straße in Lechhausen, das seit langem leer stehende Lechhotel hat unerwarteterweise nun doch noch eine, wenn auch befristete Rolle gefunden. Im Rahmen des Programms um die Augsburger Friedenswochen wurde auf Vorschlag der Aktionsgemeinschaft die Fassade des Hotels als Fläche für das diesjährige Friedensbild ausgewählt. „Mut zur Vielfalt“ war das Thema, für das sich Künstler aus der ganzen Welt beworben hatten. Die Künstlerin Barbara Gräwe aus Offenbach hat dafür den Auftrag bekommen und die Verantwortung übernommen. „Mut“ ist ja der Überbegriff des diesjährigen Friedensfestes, mutig war es sicher auch gerade dieses Haus und diese Wand, das sonst keine Beachtung findet, auszuwählen. Man muss schon etwas genauer und länger hinsehen um langsam in das Bild zu finden. Über allem schwebt die ist die Friedenstaube, viele Dinge die man entdeckt erfordern Mut um sie zu benutzen. Ein Flugzeug, ein Sprungturm und ein Rad kann man entdecken, ein Paar mit verbundenen Augen umarmt sich. Offen bleibt der Beweggrund der Umarmung. Gehört Mut dazu sich zueinander zu bekennen, ist es der Mut von Verfolgern die sich stützen und umarmen? Man weiß es nicht, vielleicht muss auch jeder selbst eine Definition dafür finden, welche Assoziationen das Kunstwerk bei ihm hervorruft. „Denn „Mut“ ist so vielfältig wie die Angst, aber er beflügelt und gibt Kraft!“ meint ein Passant, der leider seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will.
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