Neubau des Cafè UnFuG gesichert

Planungsgepräch im Frühjahr diesen Jahres - rechts Dieter Hegner, neben ihm Gregor Lang vom Stadtjugendring. Foto Blöchl

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Stadtrat den Weg für einen Neubau des Jugendtreffs zwischen der Hammerschmiede und Lechhausen frei gemacht. Insgesamt 274 000 Euro wurden bewilligt, es ist vorgesehen den Neubau noch in diesem Jahr fertig zu stellen. Das Gelände zwischen Neuburger und Hans-Böckler-Straße war ein idealer Standort für die Jugendeinrichtung. Weiter weg von Wohnungen, nicht einsehbar und im Grünen – für Jugendliche hervorragend geeignet.

  
Um den Treff hatte es in den letzten Jahren viele Turbulenzen gegeben. Zuerst stieg der langjährige Träger aus, der Stadtjugendring übernahm die Einrichtung in einem Vertrag mit der Stadt. Dann verschlechterte sich der bauliche Zustand der alten Baracke, schließlich blieb nur die Schließung. Die Zwischenlösung mit einem Bauwagen konnte nicht mehr als ein Provisorium sein. Die Notwendigkeit eines Jugendtreffs war weitgehend unumstritten. Bereits im Herbst letzten Jahres begannen die Planungen für einen eventuellen Neubau. In den Randgebieten von Lechhausen und der Hammerschmiede gibt es eine große Jugendszene.

Nach der Schließung des Café UnFuG verlagerte sich diese Szene teilweise auf Spielplätze in Wohngegenden, entsprechende Konflikte mit den Anwohnern eingeschlossen. Aber auch am Rodelberg an der Schillstraße gab es zunehmend Ansammlungen von großen Gruppen Jugendlicher, die nicht immer problemlos abliefen. Mit dem Beschluss des Stadtrats ist nun der Weg frei für den Neubau.
„Wir brauchen einfach ein besseres Angebot für unsere jungen Menschen, das es nun geben wird!“ freut sich SPD Stadträtin Sieglinde Wisniewski, die sich von Beginn an intensiv für den Neubau eingesetzt hat. Im November soll die Eröffnung sein.
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