Träume, Trauma, Toleranz.

In einem Kunstprojekt der DAA verarbeiten Flüchtlinge ihre Träume.


Sie kommen aus Pakistan und Afghanistan, aus Eritrea, Syrien und Somalia und aus vielen anderen Ländern Sie sind geflohen.. Sie hatten nicht das Glück wie wir in Deutschland in Frieden und ohne Gefahr zu leben. Bei der Deutschen Angestelltenakademie (DAA) besuchen sie Sprach- und Integrationskurse, lernen Deutsch, hoffen auf ein besseres Leben hier und vielleicht auch irgendwann wieder in ihrer Heimat. Es wird so oder so ein langer Weg, geprägt von oft schrecklichen Erlebnissen auf der Flucht, von Schwierigkeiten in der neuen unbekannten „Heimat“, aber sie vermitteln trotzdem das Gefühl der Hoffnung.
Standortleiterin Miranda Tonini und Kursleitern Dr. Tamara Schumann wollen versuchen neben den schulischen Anforderungen den Schülern auch zu ermöglichen ihre Erfahrungen und träume aufzuarbeiten. Mit selbst gestalteten Bildern hatte jeder die Möglichkeit, sein Bild von „Frieden und Toleranz“ zu gestalten. Bei einer Vernissage wurden die Werke jetzt vorgestellt. Erstaunlich dass trotz traumatischer Erfahrungen so viel Hoffnung und Freude in den Bildern zu spüren ist. Natürlich sind auch die dunklen Teile von Krieg und Zerstörung nicht zu übersehen, wie sollte dies auch möglich sein. Viele der „Künstler“ sind Autodidakten, hatten teilweise noch nie gemalt. Umso beeindruckender die Ergebnisse. Stolz wurden die Werke präsentiert, die DAA hatte dazu die entsprechende Unterstützung gegeben. Schade nur, dass es nicht möglich ist, eine breitere Öffentlichkeit mit den Sichtweisen der Menschen die geflohen sind zu konfrontieren. Zumindest einige Bilder werden aber nun beim 4. Lechhauser Kunstpreis zu sehen sein.
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