Verdienstmedaille „FÜR AUGSBURG“ für Franz Kleiber.

Stolz präsentiert Franz Kleiber die Auszeichnung. Foto Blöchl

Gewerkschafter, Sozialdemokrat und bei der Arbeiterwohlfahrt – Siedler und überzeugter Hammerschmiedler – Seniorenbeirat und Gartenbauverein – in der Hammerschmiede und darüber hinaus ist Franz Kleiber bekannt und engagiert. Der Einsatz für die Gemeinschaft bestimmt bis heute seinen Lebensweg. Dabei war die Tätigkeit bei der IG BAU, der er 1954 beitrat, immer seine Basis. Dort ist er auch heute noch Mitglied im Seniorenvorstand.



Der gelernte Steinmetz und Steinbildhauer war nicht nur in den verschiedensten Gremien der Gewerkschaft aktiv. Er war Betriebsratsvorsitzender, vertrat die Interessen von Arbeitnehmern auch in bei der Handwerkskammer oder in Tarifverhandlungen. Ihm war immer wichtig mit allen zusammenzuarbeiten, unabhängig von Parteibuch oder anderen Vorlieben. Für seinen unermüdlichen Einsatz hat die Stadt Augsburg ihn nun ausgezeichnet. Zusammen mit 8 weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter auch der AWO – Bezirksvorsitzende und langjährige Stadtdirektor Dr. Heinz Münzenrieder erhielt er aus der Hand von Bürgermeisterin Eva Weber die Medaille und die entsprechende Urkunde überreicht. In der Laudatio der Stadt heißt es dazu:“ Kleiber ist mit dem Stadtteil Hammerschmiede sehr eng verbunden. Geprägt haben ihn sein jahrzehntelanges AWO- und Gewerkschaftsengagement sowie die Seniorenarbeit. Über 30 Jahre war er Vorstandsmitglied beim AWO-Ortsverein Hammerschmiede. Große Verdienste hat er am Bau einer neuen Begegnungsstätte. Auch ist Herr Kleiber seit 26 Jahren Vorsitzender des Gartenbauvereins Hammerschmiede. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, in diesem Stadtteil grüne Oasen zu schaffen und vorhandene Grünanlagen sauber zu halten“. Kleiber selbst zeigte sichetwas überrascht von der Ehrung, ein gewisser Stolz über die Auszeichnung ist aber unverkennbar. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn einen die Heimatstadt auszeichnet!“ Mit 81 Jahren will er sich jetzt etwas zurückziehen, aus dem Seniorenbeirat ist er ausgeschieden, auch bei der AWO ist er nicht mehr in Funktion. Den Vorsitz im Gartenbauverein würde er auch gerne abgeben, bisher fand sich kein Nachfolger. Für manche Politiker könnte er durchaus ein Vorbild sein, wenn er sagt:“Ich möchte abtreten wenn die Menschen es noch bedauern, nicht erst wenn ich bedauert werde!“ Und was ihm beim Besuch noch wichtig ist:“Ohne die Unterstützung meiner Frau wäre das alles nicht möglich gewesenen!“ betont er. Wir wünschen noch lange gute Gesundheit!
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