Zwei Gewinner bei neuer Patenschaft.

Schülersprecher Andi Gorgis überreicht Markus Greif doe Rise für einen Baustein. Foto Blöchl
 
Viel Freude über die neue Partnerschaft, die v.l. sitzend Markus Greif und Rektor Franz-Josef Dorsch mit ihrer Unterschrift besiegeln. Dabei v.l. Seniorchef Walter Greif, Andrea Greif, Angelika Greif, Personalchefin Roswitha Turinsky, Martin Greif, Thomas Schörg (IHK), die Schülervertretung mit Paul Schickinger. Andy Gorgis, Alina Kremer und Konrektorin Birgit Baka Mendez. Foto Blöchl

Firma Greif und Schillerschule wollen kooperieren.


Die berühmte „Win-Win-Situation“, bei der alle Beteiligten an einem Vorhaben oder Plan gewinnen wird heutzutage oft zitiert. Ob dann nach dem Plan das auch eintritt, ist nicht immer der Fall. Bei der neuen Partnerschaft zwischen der Schiller- Grund- und Mittelschule und der im Lechhauser Gewerbegebiet angesiedelten Firma Greif bezweifelt das kaum jemand.

Lechhauser helfen sich gegenseitig.

Die Voraussetzungen sind in diesem Falle so günstig, dass eigentlich nichts schief gehen kann. Hier das Unternehmen Greif, „das stolz auf Lechhausen und Augsburg ist“ wie Geschäftsführer Markus Greif bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages betonte. Alle Kinder der Familie sind in der Schillerschule eingeschult worden waren, das verstärkt natürlich die Verbindung. So ging auch die Initiative zu dieser Zusammenarbeit vom Unternehmen aus. Die 1922 in Augsburg gegründete Familienfirma – noch heute sind fast alle Familienmitglieder aktiv im Unternehmen - hat heute bundesweit Niederlassungen mit ca. 1300 Mitarbeitern. Am Standort in Lechhausen der 1989 bezogen wurde, sind knapp 500 Menschen beschäftigt, täglich werden ca. 120 Tonnen Wäsche aufbereitet. Neben der Wäscherei für Industrie, Krankenhäuser und Gastronomie bietet das Unternehmen mittlerweile auch einen umfangreichen Mietwäscheservice an. Das Unternehmen plagen Nachwuchssorgen, der Beruf des Textilreinigers ist vielseitig aber in der Öffentlichkeit nicht attraktiv“, Dabei gibt es verschiedene attraktive Ausbildungsberufe in der Firma, es ist viel mehr als „Waschen und Bügeln“. Die Firma erwartet sich durchaus auch eigennützig Hilfe durch die Schule zur Gewinnung von Auszubildenden.

5 Bausteine sollen den Erfolg sichern.


Die Schule hofft, durch die Kooperation mit der Firma natürlich auch, für die Schülerinnen und Schüler attraktive Plätze für Praktika oder auch Ausbildungsplätze gewinnen zu können. Hilfen für einen Praxis-und berufsbezogenen Unterricht möchte auch die Firma bieten. Insgesamt 5 Bausteine umfasst der Vertrag, der von Markus Greif und Rektor Franz-Josef Dorsch unterzeichnet wurde. Der 1. Baustein umfasst Betriebserkundungen mit Lehrern und Schülergruppen. Ziel ist es, die Arbeitswelt den Besuchern nahe zu bringen, Hemmschwellen abzubauen. 2. Baustein sind Schülerpraktika in der Firma. Die Schüler sollen dabei prüfen, ob ihre Interessen und Neigungen mit dem angestrebten späteren Beruf in Einklang stehen. Interessant dürfte auch der 3. Baustein sein, bei denen Ausbildungsberufe aus erster Hand von Auszubildenden an den Berufsbildungstagen der Schule vorgestellt werden. Es ist aber auch angedacht, das umfassen die Bausteine 4 und 5, bei sozialen Projekten zusammenzuarbeiten und im Unternehmen Projekte und Kunstausstellungen durchgeführt werden. Dort sollen von Schülern geschaffene Projekte in den Räumen der Firma präsentiert werden. Für jeden dieser Bausteine überreichten die Schülersprecher der Schule ein Rose an die Firmenleitung.

Für die Schillerschule ist diese Kooperation Neuland. In Augsburg gibt es mittlerweile 48, in ganz Schwaben 178 Kooperationen. Dabei werden in den Firmen insgesamt über 130 Ausbildungsberufe angeboten. wie der Vertreter der IHK Thomas Schörg erläuterte. Durch die frühe Berufsorientierung erwarten sich die Unternehmen motivierte Auszubildende, diese wiederum könnten dadurch auch Umwege in der Berufsfindung vermeiden.
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