Augsburger IG Metall: "Gute Perspektive für KUKA und seine Beschäftigten"

Der Roboterhersteller Kuka erhält vom Investor Midea langfristige Standort- und Jobgarantien. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären, das Angebot anzunehmen. (Foto: Andrii Starunskyi, 123rf.de)
Nachdem Vorstand und Aufsichtsrat der KUKA AG am Dienstagabend eine gemeinsame positive Stellungnahme zum Übernahmeangebot des chinesischen Investors MIDEA abgegeben haben, begrüßt die Augsburger IG Metall diese Botschaft in einer Pressemitteilung und verweist auf die getroffenen Vereinbarungen zwischen KUKA und MIDEA.

Dazu stellt Michael Leppek, erster Bevollmächtigter der Augsburger IG Metall und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der KUKA AG fest: „Der KUKA-Vorstand konnte in den Verhandlungen mit MIDEA wichtige Vereinbarungen für die Eigenständigkeit von KUKA, für die Beschäftigten und für das geistige Eigentum von KUKA und seinen Kunden festschreiben.“

Es konnten, so Leppek weiter, wesentliche Bedingungen aus Arbeitnehmersicht in den Vereinbarungen mit MIDEA festgeschrieben werden, wodurch letztlich auch die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zustimmen konnten. Als „wichtiges Signal“ bezeichnet Leppek die lange Dauer der Vereinbarung. „Dieser Zeitraum geht deutlich über bekannte Vereinbarungen hinaus“, so Leppek.

Wichtig ist jetzt nach Auffassung der IG Metall Augsburg, dass diese Zusagen nicht nur vereinbart, sondern auch gelebt werden. (pm)
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