Ehrenamt – eine Aufgabe die viel bringt!

David Wöhrl wirbt bei seinen Jungen Altersgenossen für das Freiwillige soziale Jahr. Foto SV Hammerschmiede (Foto: SV Hammerschmiede)
Abitur gemacht und nun? Oft haben junge Menschen, die mit 18 oder 19 Jahren Jahren ihren Schulabschluss machen, keinen wirklichen Plan was sie studieren oder lernen wollen. Da hilft manchmal auch keine Berufsberatung, den eigenen Weg zu finden ist gar nicht so einfach,
So ging es auch David Wöhrl, jetzt 20. Nach dem Abi am Holbein-Gymnasium im vergangenen Jahr stand eben die Frage im Raum, wie genau es eigentlich in Zukunft weitergehen soll. Für ihn war die erste Antwort „in Urlaub fahren“, klar hat man sich auch verdient nach so vielen Jahren Schule. Und danach? Die Überlegungen drehten sich eher im Kreis,. Bis dann die Idee keimte, warum nicht ein Frewilliges Soziales Jahr, quasi als Sinnfindung, einzulegen. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Jugendliche sich nicht mehr engagieren, arbeitet David 1 Jahr lang als Freiwilliger beim SV Hammerschmiede mit Kindern und Jugendlichen und hat dabei nun selbst seine Berufung gefunden.
In seiner Rolle im Sportverein ist er für zwei Jugendmannschaften als Trainer zuständig. An zwei Schulen hilft er bei der Gestaltung und Ausführung des Unterrichts, quasi als „Hilfslehrer“. In den Schulen leitet er vor allem Sport AGs mit dem Schwerpunkt Fußball, außerdem unterstützt er in einer Flüchtlingsklasse Kinder in Deutsch und Mathe. Der dritte Einsatzbereich an den Schulen ist in der Hausaufgabenbetreuung.
Voraussetzung die man für ein FSJ im Sport haben sollte, ist natürlich vor allem die Begeisterung für den jeweiligen Sport. Außerdem sollte man gerne mit anderen Menschen zu tun haben,. Der Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und deren Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Man sollte, einfach ausgedrückt, Spaß daran haben, Sport zu vermitteln.
David empfiehlt so ein Freiwilliges-Soziales-Jahr im Sport jedem sportbegeisterten Jugendlichen, der sich noch nicht wirklich sicher ist, was er studieren oder welche Ausbildung er einmal machen möchte. Es ist ein echtes Erlebnis und eine Erfahrung für das Leben. Für sich hat er den Weg gefunden. „Mir hat das FSJ vor allem in der Frage, was ich später werden möchte, unheimlich geholfen. Denn nach diesem Jahr werde ich ein Lehramtsstudium mit Schwerpunkt Sport anfangen“
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