Multikulti macht Spaß.

 

Internationales Sport- und Spielfest bei der TSG begeistert.


Es ging nicht um Rekorde und Siege, es ging nicht um Rivalitäten und Konkurrenz, nur der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Beim internationalen Spiel- und Sportfest auf dem TSG – Gelände wurde internationaler Breitensport im wahrsten Sinne des Wortes praktiziert. Trotz ziemlich großer Hitze trafenn sich einige Hundert Menschen um zusammen einfach Spaß zu haben, Sport treiben, sich kennenzulernen. Die Bayerische Sportjugend (BSJ) mit ihrem Augsburger Vorsitzenden Herbert Hafer hatt ein Zusammenarbeit mit der TSG Augsburg die Idee und dann auch die Organisation übernommen. Und sie fanden viele Unterstützer. Der Stadtjugendring, der Landessportverband BLSV, das Freiwiliigenzentrum mit Sportkoordinator Wolfgang Taubert und viele andere Institutionen hatten sich eingeklinkt und halfen. Aber auch viele Firmen unterstützten das Fest der Begegnung mit Spenden und Preisen für die Tombola, sie stellten Sportsachen zur Verfügung und präsentierten sich bei der Veranstaltung. Ohne sie wäre vieles nicht möglich gewesen was aus der Idee ein tolles Fest werden ließ. „Sport hilft bei der Integration von Menschen, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen!“ betonte in Vertretung des Oberbürgermeisters Stadtrat Leo Dietz. Und allein der Blick auf die kleinen und großen Menschen, auf die Familien, auf die Helfer der Flüchtlingskreise mit ihren Schützlingen, auf die freiwilligen Helferinnen an den Ständen und bei den Sportevents, – Augsburg ist multikulturell und weltoffen. Ds wurde bei diesem Sportfest gelebt.

Sport macht Spaß – auch ohne Rekorde.

Wer gesehen hat, wie glücklich die allerkleinsten nach dem Bobbycarrennen waren, wie sich durchaus nicht sonderlich talentierte Sportler über 400 m quälten, nur um einer Medaille und eines Tombolaloses willen – der kann besser nachvollziehen wo die Kraft des Sportes liegt. Auch die klassischen Angebote wie Badminton oder Tischtennis, ein Schnuppertraining beim American Football fanden viele Teilnehmer. Das moderne Sportangebot wie Slackline, das Balancieren auf einem Seil, oder Bubble Soccer, bei dem man in einem großen Ball steckt erfreuten die Kinder und erschreckten manche Eltern. Man fand sich, man sprach miteinander, man entdeckte viele Gemeinsamkeiten. „Kinder sind doch überall gleich, sie wollen spielen und Spaß haben“ meinte ein Vater einer indischen Familie. Jugendliche syrischer Besucher mit ihrem Betreuer Manfred versuchten sich beim Torwandschießen Es war eine friedliche und entspannte Atmosphäre uner der langsam sinkenden Sonne. Am Grill boten Radwan und Mohammed bei Geflügel und Burgern aus Rindfleisch ihr Bestes. Jugendliche Sportlerinnen der TSG verkauften selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.

Musik verbindet wie der Sport..

Nach dem Auslaufen des Programms für Kinder und Jugendliche war Livemusik angeagt. Als langsam der Mond über dem Platz aufsteigt wird es musikalisch. Zum Ausklang zuerst die„Blechhauser“, eine relativ neue Formation von jugendlichen Blasmusikern aus Lechhausen bieten ein breites Repertoire klassischer und durchaus auch moderner Blasmusik, Für manche Ohren aus Syrien oder anderen Ländern ein wenig fremd, aber bald merkt man, dass das Fremde auch gefällt. Als dann die Feuertonne entzündet wird, bringen „Incident“ vollkommen andere Stimmungen zum klingen. Ein wenig jazzig, ein wenig rockig, ein wenig Oldies – die Mischung verführt, lässt die Menschen träumen und auch tanzen. So klingt dann ei Tag aus, der dem Anspruch „Sport verbindet – Flüchtlinge werden Freunde!“ mehr als gerecht geworden ist.
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