TSG Augsburg: Starkes Zeichen gegen Rassismus

v.l. Präsident Volker Bopp, Plamen Nikolov von der Bayerischen Sportjugend, Organisator Francesco Manno und Bürgermeisterin Eva Weber begrüßten die Mannschaften. Foto Blöchl

Die TSG Augsburg hat das Motto "No to racism!" zum Anlass für ein Jugendturnier genommen.

„Sport verbindet!“. Dieses Motto wird bei der TSG Augsburg sehr ernst genommen. Gleich zu Jahresbeginn setzte die Fußballabteilung ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, „den es leider auch im Sport noch gibt!“ wie Präsident Volker Bopp betont. Francesco Manno, in Deutschland geborener Italiener, und seit langem Jugendtrainer bei der TSG hatte die Initiative ergriffen und zu einem Jugendturnier unter dem Motto „No to racism!“ eingeladen. Bürgermeisterin Eva Weber begrüßte zusammen mit TSG - Präsident Volker Bopp die fast 140 Fußballer, einige wenige Mädchen waren auch dabei. In Vertretung des Schirmherrn OB Dr. Kurt Gribl betonte sie, wie wichtig solche Initiativen der Sportvereine sind. „Sport hält unsere Gesellschaft zusammen, das ist wichtig!“

Keine Mannschaften ohne die Kinder der Zuwanderer

Trotz schwieriger Witterungsbedingungen - einige Mannschaften hatten kurzfristig absagen müssen - kamen insgesamt 16 Mannschaften, am weitesten angereist aus Rosenheim, zum Turnier. Wer die Mannschaften sah wusste, dass Deutschland eben ein Einwanderungsland ist und wohl manche Mannschaft ohne die Kinder der Zuwanderer nicht mehr existieren würde. Ein Riesenkraftaufwand bedeutete das Turnier für den Verein, die Halle kam an die Grenzen der Aufnahmefähigkeit. Und auch den Spielern und den wenigen Spielerinnen, den Eltern und Betreuern wurde Einiges abverlangt. Bis fast um 19 Uhr dauerte das Turnier. Letztendlich gewann die Mannschaft des VfR Garching vor dem Team des TSV 1880 Rosenheim vor den Mannschaften aus Ulm und Murnau.Die Mannschaften des Gastgebers gaben sich gastfreundlich und mit Ehrenplätzen zufrieden. Sponsor MdL Bernhard Pohl von den Freien Wählern lobt die Initiative des Vereins. Auch Initiator Francesco Manno war sehr zufrieden: „ Der Aufwand hat sich gelohnt und werden dieses Turnier sicher wieder veranstalten! Auch im Sport darf es keine Ausgrenzungen geben, jeder gehört dazu ganz egal wo er herkommt!“
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