Von der Kaserne zum Wohn-, Industrie- und Sportgebiet

Sheridanpark-Meilen 

Von Marion Buk Kluger

Das ehemalige US Army-Gelände hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem modernen Stadtteil entwickelt: Wohn- und Lebensraum sowie Büro und Gewerbe werden darin vereint. Neben modernen Gebäuden und sehr guter Infrastruktur sorgt viel Grün für eine besondere Lebens- und Arbeitsqualität. Das Herz des Areals ist der liebevoll gestaltete Sheridanpark: Spiel- und Erlebnisplätze, begehbare Garteninseln und lauschige Parkbänke laden zum Abschalten und Genießen ein. Seit einigen Jahren werden hier auch immer die Sheridanpark-Meilen veranstaltet. Zum achten Mal fand das familienfreundliche Breitensport-Event auch heuer Ende September vstatt. Das Projekt der asset GmbH mit organisatorischer Durchführung der km Sport-Agentur begeisterte sowohl Zuschauer als auch Teilnehmer mit abwechslungsreichen Angeboten: Breitensport zum Mitmachen und anschließendem Leistungssport zum Zuschauen wurden geboten. Vom 5- und 10-Meilen-Volkslauf über den 1-Meilen-Kinderlauf und den 1/2-Meile-Bambinilauf war für jeden, ob groß oder klein, alt oder jung, etwas geboten. Auch das Augsburger Fette-Reifen-Rennen, bei dem Kinder auf Mountainbikes auf eine drei Meilen Runde geschickt wurden, fand wieder statt. Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Elite-Einladungsrennen bei dem ein hochklassig besetztes Läuferfeld an den Start ging.

Von Augsburg nach New York

Vorher kreierte Lisa Deurer noch besondere Laufshirts für die Sheridanpark-Meilen.
Lisa Deurer ist angehende Jungdesignerin und studiert seit kurzem an der Parsons University in New York Modedesign. Zuvor hatte die 20-Jährige, selbst leidenschaftliche Läuferin und frühere Fußballspielerin bei Schwaben Augsburg, noch besondere Laufshirts für die Sheridanpark-Meilen am 24. September (www.sheridanpark-meilen.de) designt. In Zusammenarbeit mit der Modefirma Strenesse wurden Teilnehmershirts kreiert. „Sie sind aus Jersey-Baumwolle und nicht nur beim Laufen tragbar.“
Schon früher war die junge Frau mode- und kunstaffin und macht jetzt aus einem Hobby, das sie vor einem Jahr begann, nämlich dem Nähen, „meine Oma hat es mir beigebracht.“, auch ihren Beruf.

Zudem belegte sie Kunst als Leistungskurs an der Internationalen Schule in Augsburg fürs Abitur. Als sie sich schon vor einem Jahr mit ihrem 3D-Kunstwerk, einer selbst erstellten Lampe in Form eines Pilzes in New York vorstellte, wurde ihr zudem das Nähen und somit das Verständnis für das textile Material ans Herz gelegt. Seither arbeitete sie an ihrer Textilmappe mit verschiedenen Materialen (z.B. Spiegelei-Schuhe, die sie aus alten Schuhen mit Filz gestaltete). Es folgten Zusagen von Unis in Paris, Chicago und eben New York. „Wichtig ist mir, dass Mode wieder als Kunstwerk und nicht als Trend, der kaum länger als eine Woche andauert, angesehen wird.“ Und das versucht sie als „LD13“ in ihren Designs zu verwirklichen und vertieft es derzeit im Studium in den USA.

Bei den Sheridanpark-Meilen bestimmten nun ihre Designs das Bild beim Lauf mit.
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