Oberhausen: Vorsätzliche Nötigung im Straßenverkehr in zwei Fällen

In Oberhausen kam es am Dienstag zu zwei Fällen der gefährlichen Nötigung im Straßenverkehr. (Foto: Dieter Gillessen)
Augsburg: Donauwörther Straße |

Kraftfahrzeugführer haben nach derzeitigen Erkenntnissen in zwei Fällen am Dienstag vorsätzlich gefährliche Situationen im Straßenverkehr in Oberhausen herbeigeführt.

Ein 28-jähriger Mann aus Nürnberg befuhr um 10.30 Uhr die Donauwörther Straße stadteinwärts, als er auf Höhe der Biberbachstraße von einen Pkw Mini überholt wurde.
Dieser Mini setzte sich vor das Fahrzeug des 28-Jährigen und einen weiteren Pkw, die zu diesem Zeitpunkt unmittelbar hintereinander fuhren. Unvermittelt bremste der Mini-Fahrer abrupt bis zum Stillstand ab, so dass die nachfolgenden Fahrzeuge einen Zusammenstoß nur durch eine Vollbremsung vermeiden konnten.
Unmittelbar danach setzte der Mini-Fahrer seine Fahrt fort. Der 28-Jährige konnte sich das Kennzeichen des Fahrzeugs merken und erstattete Anzeige.

Beim zweiten Fall befuhr ein 18-jähriger Rollerfahrer gegen 23.30 Uhr ebenfalls die Donauwörther Straße stadteinwärts. Hierbei fuhr ein Smart dem Zweiradfahrer extrem dicht auf und betätigte mehrfach die Lichthupe.
Der Rollerfahrer fühlte sich durch die Fahrweise des Smarts derart eingeschüchtert, dass er sein Fahrzeug anhielt und den Pkw vorbeilassen wollte. Hierbei lenkte der Smart-Fahrer sein Fahrzeug dicht am Geschädigten vorbei, so dass dieser ausweichen musste, um nicht angefahren zu werden.
Als der Smart-Fahrer bemerkte, dass der 18-Jährige mit seinem Handy ein Lichtbild von ihm machen wollte, flüchtete er im Bereich der Schaezlerstraße über eine rote Ampel. Auch hier gelang es dem Geschädigten jedoch, sich das Kennzeichen des Fahrzeugs zu merken. (pm)
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