Asche zu Farbgut“ - das Festival im Gaswerk.

Wunderbare Installationen, wie hier beim Grenzenlos - Festival wird es auch bei "Asche zu Farbgut" geben. Foto Blöchl
 
Immer mehr wird das alte Gaswerk zu einem kulturellen Zentrum der Stadt. Foto Blöchl
Augsburg: Gaswerk | Stadtwerke und Kunstinitiativen gestalten Gelände in Kunstzone.

Ob überhaupt und wann das Gaswerk in Oberhausen durch den Umzug des Kulturparks West zu einem künstlerischen Zentrum in Oberhausen und in Augsburg werden wird, steht noch nicht endgültig fest. Dass das Gelände aber einzigartig von seinem Flair und den Möglichkeiten zu künstlerischen Betätigung ist, haben bereits mehrere Veranstaltungen wie das leider nicht mehr stattfindende „Grenzenlos-Festival“ gezeigt. Jetzt legen die Stadtwerke nach. Zusammen mit fünf Kulturinitiativen wird ein Festival gestaltet, das ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst zeigt und zu einem großen Fest macht. Mit „Asche zu Farbgut” wird das gesamte Gelände des Gaswerksfür in einen großflächigen Kunstraum verwandelt, in dem eine Vielzahl an Ausstellungen, Installationen, Performances und Konzerte stattfinden. Das Festival willen einen Eindruck vermitteln, welche kreativen Potentiale durch die Umwandlung des alten Industriegeländes zu einem Kreativ-Areal entstehen und verwirklicht werden können.

Kooperation der Künstler macht vieles möglich.
Mit dem Festival präsentieren sich fünf Augsburger Kulturinstitutionen. Orangerie, Kulturpark West, In Your Face, City Club und der Künstlerverein Die Bunten wollen den Festivalrahmen vor allem dazu nutzen, den Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Kunst zu lenken, mit dem Ziel durch die Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen nicht nur industrielle sondern auch gesellschaftliche „Asche zu Farbgut” umzuwandeln. Dabei wird das gesamte Gelände in das Programm mit einbezogen. In der Ankündigung wird beschrieben, was sich wo findet. Im Kühlergebäude z.B. findet man Licht-Installationen, grafische Werke, virtuose Klänge und eine einladende Bar. den bewährten Orangerie-Charme entstehen. Handverlesene Medienkunstwerke können die Besucher in den Räumen der alten Schlosserei bestaunen und dervkleine Scheibengasbehälter wird mit experimenteller Performance-Kunst belebt Daneben werden vereinzelt künstlerische Interventionen an spontanen Uhrzeiten und Orten auf dem Gelände stattfinden. In der Mitte des großen Gaswerk-Areals wird auf dem Außengelände das Festival-Zentrum eingerichtet. Hier können die Besucher essen, trinken, tanzen, sich auf Konzerte freuen oder von ihnen erholen.

Umrahmt wird das Festival von zwei erstklassigen Konzerten: Am 11. September spielen Jazzmusiker von Weltrang, Uri Caine und Theo Bleckmann mit ihrem Ensemble. Den Abschluss bildet der Elektronik-Künstler Schiller, der am 20. Oktober seine „Klangwelten“-Show präsentiert.

„Asche zu Farbgut macht aus Kunst ein Fest!“ heißt es auf der Homepage der Veranstalter unter http://www.aschezufarbgut.de/. Zum Bestaunen und Feiern bleibt viel Zeit. Die Öffnungszeiten sind auchetwas für Nachtschwärme. Das Gelände ist an den Festivaltagen wie folgt geöffnet: Donnerstag: 17 - 5 Uhr, Freitag & Samstag: 15 – 5 U und Sonntag: 11 - 20 Uhr. Die Tickets kosten Euro 25.- für die 4 Tage, die Tagestickets Euro 10.-, für den Sonntag Euro 5.-. Kinder bis 12 Jahre haben den Eintritt frei.
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