Ein Abschied mit viel Herz(en).

mit vielen Herzen verabschiedeten sich die Kinder von ihrer Leiterin. Foto Blöchl

AWO verabschiedet Philomena „Minni“ Grimm.

Es gab neben vielen lobenden Worten auch viele Herzen für die scheidende Leiterin der Kindertagesstätte „Pumuckl“ der Arbeiterwohlfahrt Schaben im Bärenkeller.Sie ist und war eine Institution“ hob der Stadtpfarrer Karl Mair. Schmunzemd erzählte er auch, dass er quasi gleichzeitig mit ihr im Bärenkeller begonnen hat und anfänglich die AWO durchaus als etwas unchristliches empfunden habe. „Der Kontakt und die enge Zusammenarbeit „haben mich eines Besseren belehrt“. Die Kontakte sind hervorragend, man hat sich ergänz und geholfen, die Kita mit ihrer Leiterin gehören als feste Institution zum Bärenkeller.

43 Jahre in der selben Kindertagesstätte und mit vielen Änderungen konfrontiert.


Der Leiter des Vorstandes der AWO - Kinder- und Jugendhilfe, Hans Scheiterbauer – Pulkinnen verabschiedete die „längste Kita-Leiterin der AWO“ in den Ruhestand. Auch der Präsidiumsvorsitzende der AWO Schwaben, auch Dr. Heinz Münzenrieder, ließ es sich nicht nehmen, den Abschied mitzufeiern. Viele Persönlichkeiten aus dem Bärenkeller, unter ihnen der Vorstand des AWO Ortsvereins, aktuelle und frühere Elternbeiräte, der ehemalige Stadtrat Gerd Arnold und auch der aktuelle CSU – Stadtrat Peter Schwab, selbst Kind in der Einrichtung, Vertreter der Stadt und andere verabschiedeten „Minni“, wie sie von allen genannt wird.

Am 1. April 1974 hatte sie als Praktikantin begonnen, seit dem 1. Februar 1979 hatte sie die Leitung übernommen die sie bis zum diesem Jahr ununterbrochen ausgeübt hat. „Sie war immer ein kritischer Geist“, die aber als „Erzieherpersönlichkeit, soziale und kompetente Führungskraft „ alle neuen Herausforderungen immer mit Bravour gemeistert hat“. Betont wurde auch ihre Fähigkeit zur Vernetzung im Stadtteil“. Heute ist sie quasi „Managerin“ eines Teams von 12 Mitarbeiterinne mit insgesamt 100 Kindern Auch in der Pädagogik in den Kindereinrichtungen gab es gravierende Änderungen. Von der früheren „Verwahranstalt“ hin zu einer modernen „Bildungseinrichtung“, als die sich die Kitas heute verstehen, war es ein weiter, oft auch mühsamer Weg. „den ich gerne mitgegangen bin!“ meinte Minni Grimm. „Aber jetzt merke ich, dass ich doch ein wenig Kraft gelassen habe!“ Es war zu spüren, dass ihr große Sympathie entgegengebracht wird. Viele Geschenke und vor allem das Lied das Kinder mit ihren Erzieherinnen einstudiert hatten, ließen dann nicht nur bei ihr die eine oder andere Träne fließen. Ihre Nachfolgerin, Marion Müller, will gerne den Weg fortsetzen, den ihre langjährige „Chefin“ vorgezeichnet hat. Sie selbst will sich einfach mehr selbst gönnen und um ihren Enkel kümmern. Es sei ihr gegönnt.
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