Generationenwechsel bei der Oberhauser SPD.

Der neue Vorsitzende Christos Kislinger (rechts) durfte zusammen mit Dieter Benkard (2.v.r.) gleich und Harald Güller. (links) Mitglieder ehren. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurde v.r. Thomas Horn, für 25 Jahre Mitgliedschaft Ersan Kemes und Harald Königsdorfer ausgezeichnet.

Dieter Benkard legt sein Amt als Vorsitzender in jüngere Hände.

Wenn der Begriff „Urgestein“ auf jemanden zutrifft dann ganz sicher auf Dieter Benkard. 40 Jahre lang war er Mitglied im Vorstand des Ortsvereins – davon 9 Jahre als stellv. Vorsitzender und 30 Jahre als Vorsitzender der SPD-Oberhause. Jetzt gibt Benkard das Amt als Ortsvereinsvorsitzen-der in jüngere Hände. Christos Kislinger übernimmt die Aufgabe, die Partei im Stadtteil weiter zu entwickeln. Er wurde einstimmig von den Mitgliedern gewählt. Sicher eine (manche meinen lämgst überfällige!) Zäsur bei den Genossen in Oberhausen.

Gute Bilanz für Oberhausen.

Bei der Jahreshauptversammlung zog Benkard ein wenig Bilanz des Erreichten. Die Verbesserung der Infrastruktur, angefangen mit den Neubauten von Kindertagesstätten, den Schulsanierungen, Neubauten von Turnhallen und Mensen Erstellungen, über den sozialen Wohnungsbau bis zu den Modernisierungen des Altbestandes an Wohnungen der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg, lagen ihm besonders am Herzen. Leider konnte der Spielplatz an der Äußeren Uferstraße trotz seines unermüdlichen Einsatzes, nach über 7 Jahren, nicht übergeben werden. Durch die lange Verzögerung während der Bauzeit reichten die Finanzen nicht mehr aus. So geht das Projekt in die Verlängerung und wird langsam zu einer unendlichen Geschichte.

Sein Amt als Stadtrat will Benkard weiterhin ausüben. Die Frage einer weiteren Kandidatur 2020 lässt er offen. Sein besonderes Augenmerk will er auf die Bebauung des Cema-Geländes sowie das gesamte ehemalige Zeunagelände an der Äußeren Uferstraße richten. Natürlich darf die Verlagerung des DJK-West an den Meierweg nicht vergessen werden. Die weitere Entwicklung des Oberhauser Bahnhofsvorplatz bzw. Helmut-Haller-Platz will er ebenfalls schwerpunktmäßig begleiten.
Als Ehrenmitglied des Stadtverbandes der Kleingärtner wird Dieter Benkard seine Kleingärtner und den Stadtverband nicht vergessen und weiterhin nach geeigneten Flächen für Kleingartenanlagen suchen. Das beibringen der erforderlichen Mittel ist natürlich für ihn wichtig und gehört selbstverständlich dazu.

Neuer Vorsitzender sieht Chancen für den Stadtteil.

Der neue Vorsitzende dankte Benkard für seinen Einsatz. Er ist 26 Jahre alt, bezeichnet sich als „dritte Generation einer griechischen Gastarbeiterfamilie“. Schon in jungen Jahren arbeitete er aktiv in der Gewerkschaftsjugend und in auch in der evangelischen Kirche. Heute ist er Betriebsrat in einem regionalen Kommunikationsunternehmen. Kislinger will sich für mehr „Grün“, bessere Radwege und einen weiteren Ausbau der Infrastruktur in Oberhausen einsetzen. Besonders am Herzen liegt ihm die Weiterführung des Programms „Soziale Stadt“. Dabei sieht er in der Vielfalt des Stadtteils eine große Chance zur Weiterentwicklung. Als passionierter Eishockey- und Fußballspieler dürfte zumindest die Kondition dafür vorhanden sein.
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