Mit dem Kümmerer unterwegs.

Solche Bilder verschandeln den Stadtteil.

Stadtrat Dieter Benkard achtet auch auf Kleinigkeiten

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SPD – Urgestein Dieter Benkard, derzeit einziger SPD - Stadtrat des großen Stadtteils Oberhausen, versteht sich selbst als „Kümmerer“ seines Stadtteils. Die großen politischen Theorien sind nicht seine Sache, er sieht im „friedlichen und entspannten Zusammeneben“ den Schlüssel für den Zusammenhalt in einem Stadtteil. Deshalb ist er oft auch ohne konkretes Anliegen im Viertel unterwegs, hört sich die Sorgen der Menschen an. Dabei sieht er oft die Kleinigkeiten, die an sich nicht groß problematisch sind, aber trotzdem oft negative Eindrücke hinterlassen. Er drängt dann bei den zuständigen Stellen darauf die Mängel zu beseitigen, damit „.keiner Vernachlässigung des Stadtteils Raum gegeben wird“. Die Mängel sind teilweise auf Grund von Bautätigkeiten und teilweise durch Dauerbeanspruchung eingetreten.

In der Schönbachstraße wurde bei Erdarbeiten der neue Plastersteinbelag entfernt und anschließend lediglich eine Teerdecke aufgebracht. Die Steine liegen im Lager des Tiefbauamts und sollen im kommenden Frühjahr wieder eingesetzt werden. Die defekten Baumschutzbügel und die Abfallbehälter werden neu bestellt und Zug um Zug eingebaut.
Ein Dauerärgernis ist der Spielplatz an der Äußeren Uferstr. Auch im Jahr 6 nach Beginn der Baumaßnahmen kann er nicht übergeben werden. Immer wieder fallen neue Arbeiten an, die eine Nutzung durch Kinder nicht zulassen. Momentan fehlt der Zaun zur Wertach. Der große Sandplatz im Bereich der großen Rutsche und der Kletterwand „lädt“ derzeit quasi die Vierbeiner zum Besuch, die mit ihren Herrchen an der Wertach spazieren gehen. Für Benkard ein unhaltbarer Zustand. Er hofft nun auf eine Eröffnung im Frühjahr 2017. Auch auf dem kleinen Sandspielplatz am Drei-Auen-Platz gibt es Ärger mit den Hinterlassenschaften von Hunden. Kinder wurden dort fast noch nie gesehen. Das Grünamt soll hier Abhilfe schaffen.

Lobenswert ist für Dieter Benkard die Zusammenarbeit mit der städtischen Verwaltung, die meist schnell und zuverlässig die Mängel behebt, „falls die dafür notwendigen Mittel vorhanden sind!“ Befragt zur Kommunalwahl 2020 hält sich der „Kümmerer von Oberhausen“ bedeckt. Wichtig ist ihm vor allem, zumindest betont er das, bald eine jüngeren Nachfolger im Vorsitz des SPD – Ortsvereins Oberhausen zu finden, „dann sehen wir weiter!“ Wer ihn kennt weiß, dass er unabhängig von Amt und Würden weiterhin für „sein“ Oberhausen da sein wird.
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