Neue Goggelesbrücke nimmt erste Hürde.

Hier soll die neue Brücke die Wertach überqueren. Foto Blöchl
Manche Pessimisten hatten ja die ursprüngliche Zusage der Stadt die alte Pferseer Brücke durch einen Neubau zu ersetzen schon ins Reich der Fabeln verwiesen. Trotz der Unterstützung durch die Pferseer Parteien schien eine Realisierung in weiter Ferne gerückt. Nun hat das Vorhaben einem kleinen Schritt in Richtung Neubau gemacht.


Bauausschuss beauftragt Verwaltung Haushaltsmittel anzumelden.

Auf Antrag des Pferseer CSU – Vorsitzenden Bernd Zitzelsberger hatte eine Bürgerversammlung am 28. November beschlossen, den Stadtrat zu beauftragen, bis spätestens Ende 2020 einen Ersatzbau für die nach einem Hochwasser vor 12 Jahren abgerissenen alten Brücke zu bauen. Dies sollte unabhängig von einer Förderfähigkeit und dem weiterenn Bau der Linie 5 und der Ackermannbrücke erfolgen. Der Bauausschuss des Stadtrats hat das Anliegen aufgegriffen und in seiner letzen Sitzung die Verwaltung beauftragt „für den Ersatzbau der Goggelesbrücke entsprechende Mittel anzumelden und bei Bereitstellung die Baumaßnahme umzusetzen“. Damit ist dem Anliegen der Bürgerversammlung Genüge getan, der erste Schritt ist gegangen. In der Beschlussvorlage geht die Bauverwaltung von Kosten in Höhe von 1,5 Mill. Euro aus. Bindend ist der Beschluss damit nicht, im Doppelhaushalt 2016/2017 ist bisher kein Geld für den Neubau vorgesehen. Ob in einem Nachtragshaushalt oder in einem späteren Haushalt die Mittel bereitgestellt werden steht ebenfalls noch nicht fest: Damit ist auch der Zeitplan für Ende 2020 nur eine Zielmarle und nicht festgeschrieben. Ob sich durch den derzeit laufenden Neubau der Ackermannbrücke noch etwas ändert wid man abwarten müssen. Dort ist vorgesehen, eine Rampe zum Wertachufer zu bauen, damit auch Fußgänger und Radfahrer die Brücke vom Fluss aus überqueren können. Die vor allem aus anderen Stadtteilen und hinter vorgehaltener Hand auch von Stadträten geäußerte Ansicht „dass 3 Brücken auf so kurzem Raum nicht notwendig sind!“ erteilt zumindest Zitzelsberger eine klare Absage:“ Ich bin zuversichtlich, dass die Goggelesbrücke wieder kommt. Die Pferseer können sich darauf verlassen!“ Er will sich weiterhin für den Neubau der vor zwölf Jahren abgerissenen Brücke einsetzen. Auch die SPD im Stadtteil unterstützt dieses Anliegen.
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