Neue Ideen für Oberhauser Bahnhofsvorplatz.

Bei der Friedenstafel traf man sich quer durch alle Gruppen. so soll es zukünftig auf dem Platz weitergehen. Foto Blöchl


Ausschuss der Stadt soll beschließen.



Beim Treffen des Stadtteilarbeitskreises CCKT in Kriegshaber war auch der Oberhauser Bahnhof als quasi „Durchgangsstation“ für viele Menschen aus Kriegshaber Thema der Diskussion. „Viele Schülerinnen und Schüler kommen dort in Kontakt mit der Szene“ berichtete Angelika Bayer, die Rektorin der Kapellenmittelschule in Oberhausen, die zu 75 % von Kindern aus Kriegshaber besucht wird. Die Polizei berichtete, dass es auf dem Platz durchaus zu Vorfällen komme, bei denen die Beamten einschreiten müssten, allerdings trifft das auch auf andere Plätze in Augsburg zu. Auch die mangelnde Sauberkeit des Bahnhofes selbst war Thema der Diskussion. Hier soll das Gespräch mit Stadt und Bahn gesucht werden.
Erfreut nahmen die Teilnehmer die Information durch Janina Hentschel vom kriminalpräventiven Rat bei der Stadt Augsburg zur Kenntnis, dass im Allgemeinen Ausschuss der Stadt am 7. Dezember ein neues Konzept für die Nutzung des Platzes und den Umgang mit der Drogen- und Alkoholszene auf dem Platz beschlossen werden soll. Angelehnt an ein Programm, das die Stadt Dortmund seit längerem erfolgreich praktiziert, soll ein Entzerrung auf dem Platz erfolgen. Dazu gehört ein sog. „Entspannungsangebot“, wo abseits des Platzes betreute Treffmöglichkeiten geschaffen werden sollen. Die Öffnung dieses Treffs gerade zu Zeiten, an denen der Platz stark frequentiert ist, .soll für Entspannung der Situation sorgen. Dazu sollen neue Impulse gesetzt werden, die den Platz für die Allgemeinheit attraktiv und nutzbar machen. Beispiel dafür war die Veranstaltungsreihe „Sommer im Kiez“, oder die kleine Friedenstafel, die auch von der Szene gut angenommen worden war. Dazu sollen noch weitere Ideen gesammelt werden, um den platz seiner zentralen Bedeutung für Oberhausen aber auch ein Stück weit für Kriegshaber gerecht zu werden. Der CCKT unterstützt ausdrücklich die neuen Ziele und will „gezielt bei den Stadträten für Unterstützung werben“, wie der Sprecher, Pfarrer Gerhard Groll von St. Thaddäus, nach einer einstimmigen Abstimmung feststellte.
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