Nimm Platz am Oberhauser Bahnhof.

Gertraud Baumann, Lydia Schmidt und Heike Skok (v.l)von der ARGE Oberhausen bzw. dem Quartiersmanagement freuen sich über die vielen Besucher, die die Aufforderung "Nimm Platz" angenommen haben. Foto Blöchl

Ein Stadtteil entdeckt sich im Sommer.

Auch wenn laue Sommernächte in diesem Jahr eher Seltenheitswert hatten, der Helmut-Haller-Platz vor dem Oberhauser Bahnhof war trotzdem die Sommerinsel im Viertel. Was vorher eher negativ als sozialer brennpunkt in der Öffentlichkeit stand, rückte als lebendiges kulturelles und geselliges Stadtteilzentrum in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. 6 Wochen hatte Stefan Meitinger von „Bobs“ mit dem „Sommers im Kiez“ mit vielen Konzerten, natürlich den Übertragungen der Fußball – EM und vielen Aktionen dafür gesorgt, dass der Platz lebendig und erlebbar wurde. Ein Zentrum für den Stadtteil eben. Mit dem Wochenende „Nimm Platz“ wurde der Sommer im Viertel nun abgeschlossen. Wieder gab es Musik und Kultur, eine kleinen „Friedenstafel“ mit gemeinsamen Essen und trinken wurden von ARGE und Quartiersmanagement organisiert. Es war zu spüren, dass der Platz bei den Menschen wichtig geworden ist. Nun wird es darum gehen, dass alle Akteure in Oberhausen zusammenwirken um das Einmalige, dass es in diesem Sommer gab eben nicht einmalig sein zu lassen. Viele Vorschläge dazu gab es aus den Reihen der Besucher, die sich den Platz noch viel stärker als Stadtteilzentrum vorstellen können. Man darf gespannt sein, wie es in Oberhausen weitergeht.
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