Oberhausen: Ein Farbenfest zerfließt im grauen Regen!

Das Kesselhais vor Beginn der Performance. Foto Blöchl
Augsburg: Gaswerk |

Das Kulturfestival im Gaswerk lässt die Möglichkeiten erahnen, die das Gelände bietet.

Zu Beginn am Donnerstag hatte das Wetter noch ein Einsehen, danach wurde das Fest im alten Oberhauser Gaswerk, bei dem "Asche zu Farbgut" verwandelt werden sollte, leider zu einer zumindest im Freien ziemlich grauen Veranstaltung. Auch die Besucherzahlen litten sichtlich darunter. Es war trotzdem beeindruckend, was 6 Augsburger Kulturinitiativen zusammen mit den Stadtwerken an Farbspielen, Tonkaskaden und künstlerischen Ideen auf dem alten Industriegelände erleben ließen. Man bekam einen Eindruck welche kreativen Ressourcen dort in Zukunft wirken könnten, wenn es in ein paar Jahren, wie beabsichtigt, als neue zentrale Heimat der Augsburger Kunstszene fungieren sollte. Im Zentrum den Besucher der große Gaskessel mit überwältigenden Klang- und Lichtimpressionen. Der Besucher erspürte mit allen Sinnen im Inneren des gigantischen Industriedenkmals die Schwingungen und Vibrationen, die Ideen und klänge des Künstler, die den Raum zum Leben erweckten. Im Kesselhaus entwickelte sich in einer über 3 Tage erstreckenden Performance eine immer bunterer und verwirrender Welt aus Farben und Fäden, ein greller Kontrast zur klassischen Strenge des Industriebaus. Konzerte und Ausstellungen, Führungen und Kunstaktionen - es war das angekündigte verändern eines alten Geländes in eine zukunftsweisendes Zentrum von Kreativität und Entdecken. Leider fielen einige Programmpunkte der Witterung zum Opfer, die Ahnung über die Möglichkeiten des alten Gaswerks blieb aber haften.. man darf auf Fortsetzungen hoffen. Eine ausführliche Bildergalerie gibt es auf unserer Homepage.
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