Oberhausen – ein spannender Stadtteil.

Thomas Weitzel und Hannelore Köppl auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung der ARGE Oberhausen.

ARGE – Versammlung mit Schwerpunkt „Gaswerk“.

„Ein Stadtteil ist in Bewegung“ – so fasste die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Vereine und. Organisationen in Oberhausen, Hannelore Köppl, die Situation im Stadtteil zusammen. Das Beispiel der Pläne für das alte Gaswerk, ausführlich dargestellt von Kulturreferent Thomas Weitzel, war nur eines für die vielen Initiativen und Planungen die derzeit am werden und teilweise auch in der Umsetzung sind. Das alte Industriedenkmal soll nicht nur ein neues Zentrum für Künstler aus dem kulturpark – west, eine Ausweichspielstätte für die Brechtbühne des Theaters und eine vorübergehende Unterkunft für die Werkstätten der städtischen Bühnen sein. Darüberhinaus soll es sich als soziokulturelles Zentrum für die angrenzenden Stadtteile entwickeln. Wir hatten bereits ausführlich berichtet. Neben dem Gaswerk stehen aber städtebauliche Entwicklungen im nördlichen Bereich an der Hofer Straße unter Einbeziehung des Geländes von Zeuner – Stärker an. Bis zu 1200 Menschen sollen dort eine neue Wohnung finden. Neben der reinen Bautätigkeit erfordert das auch weitere Planungen bezüglich Verkehrsführung, Freizeitmöglichkeiten und auch den Erhalt der bestehenden Substanz, um eine Verdrängung der eingesessenen Bevölkerung zu vermeiden. Das neue Sportzentrum in Oberhausen – Nord wird den Stadtteil ebenfalls bereichern und verändern.


ARGE will Identität des Stadtteils weiter fördern.

Viele Aktivitäten des Vereins sind darauf gerichtet, den Stadtteil zusammenzuführen, den sozialen Frieden zu erhalten und so auch den Stellenwert des Viertels zu erhöhen. Kirchblütenfest, Marktsonntag, der Sommer am Kiez oder der Weihnachtsmarkt und andere Veranstaltungen tragen dazu bei, dass Menschen sich begegnen und die Lebensqualität gesteigert wird. Daran soll weiter gearbeitet werden. Für 2017 ist die Fortführung der bewährten Aktivitäten vorgesehen, die von Seiten der zahlreich anwesenden Vereine gelobt wurden und natürlich auch unterstützt werden. Auch bei Problemen, die es z.B. am Helmut-Haller-Platz vor dem Bahnhof gibt, zeichnen sich interessante Lösungsmöglichkeiten ab. Neben der durch die Stadt in Abstimmung mit örtlichen Akteuren beabsichtigten Einrichtung eines betreuten Treffs für die dortige Szene, betonte Köppl auch die Wichtigkeit, den Platz durch Initiativen aus dem Stadtteil besuchenswert zu machen. Besonders wichtig sei dazu die Initiative „Sommer auf dem Kiez“, die auch 2017 wieder durchgeführt wird. Auch das durch die Stadt getragene Angebot „Nehmt Platz“ wird es wieder geben: Für die Attraktivität von Oberhausen sind aber auch die vielen Angebote der Institutionen und Vereine notwendig, Köppl erwähnte in ihrem Bericht auch die vielen Gespräche, die die ARGE mit politischen Entscheidungsträgern führt, um auf Veränderungen hinzuwirken. „Oberhausen ist bunt und wird es bleiben – wir schaffen das!“ war die durchaus auch als Ausblick zu versehende optimistische Bilanz der ARGE – Chefin.
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