Poesiebrunch im Zeichen des Friedens.

Julia Pascali begeistert emit brasilianischen Liedern und Texten. Foto Blöchl
Augsburg: Abraxas Kulturhaus |

Kulturform feiert 5-jähriges Bestehen.


Es war ein Jubiläum mit einem besonderen Flair. 5 Jahre gibt es den Poesiebrunch, für eine Veranstaltungsform wie diese eine lange Zeit. Ins Leben gerufen vom Pferseer Erzählkünstler und Autoren Carl E. Ricé und dem Mehrgenerationentreff Pfersee mit der Leiterin Claudia Zerbe hat er seinen Platz im Kulturleben gefunden. Jetzt trifft man sich einmal monatlich im Abraxas um sich mit Poesie und Literatur auseinanderzusetzen. „Frauen für den Frieden“ war das Motto des Jubiläumstreffens.

Literatur und Kunst sind international.


Die Autorin und Künstlerin Alexandra Magalhães – Zeiner, selbst aus Brasilien stammend, konnte ein internationales Publikum, fast 30 Menschen, überwiegend Frauen, die jüngste 8 Jahre alt, zum literarischen Treffen im Zeichen des Friedens begrüßen. International das Essen, international auch das Programm. Die Moderatorin berichtete von einem Treffen von Frauen in Kairo, die ihr eine Fahne der Hoffnung mitgegeben hatten. Für deutsche Ohren musikalische Namen wie die Kinderbuchautorin Fatima Nascimento und die brasilianische Sängerin Julia Pascali gestalteten das Programm, Beiträge von Frauen aus Finnland oder dem ehemaligen Jugoslawien waren bewegende Zeugnisse für die Migrationsbewegungen unserer Zeit . Die Farbe Grün in der brasilianischen Fahne nahm Magalhães – Zeiner als Beispiel für die Hoffnung der Ureinwohner des Landes für ein besseres Leben und die Kraft zu Überwindung einer blutigen Militärdiktatur. Angelika Weber, Filmautorin, berichtete von dem Projekt eines Films über eine bayerische – brasilianische Expedition vor 200 Jahren. Durch den Vormittag zog sich die Suche nach dem Frieden in der Welt, Die Veränderung Augsburgs als Beispiel des Zusammenlebens vieler Kulturen und Menschen aus aller Welt war für die Besucherinnen ein Zeichen der Hoffnung auf das Gelingen des Friedensprojektes Mensch. „Die Welt und die Menschen mit Respekt behandeln, Migranten nicht als Ware sondern als Wert begreifen!“ fasste die Veranstalterin Alexandra - Magalhães – Zeiner die literarische Begegnung zusammen, der bei einem internationalen Brunch gemeins
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