Vielfalt und viel Engagement . Weihnachtsaktionen in den Stadtteilen.

Pfarrer Dietrich Tiggemann bei der Eröffnung des Marktes in Kriegshaber.
 
Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer am Stand des Stadtjugendrings auf dem Helmut-Haller-Platz.
Alles zu besuchen und zu dokumentieren - schier unmöglich. Die Zahl von Weihnachts- und Adventsmärkten und anderen meist Wohltätigkeitsaktionen überfordert nicht nur den Reporter. Für uns ist es zwar auch nicht einfach den Überblick zu behalten, aber auch manche Politiker und andere Besucher verlieren den Überblick. So ging es eine Stadtrat, Name wird inn diesem Zusammenhang nicht genannt, der einfach auf dem "verkehrten" Markt war. Auch im Nordwesten ballten sich am ersten Adventswochenende die Angebote. Bei winterlichen temperaturen fanden Glühwei und Punsch regen Zuspruch. Eine kleine Bildauswahl vom Oberhauser Markt auf dem Helmut-Haller-Platz, der ARGE Kriegshaber an der Thomaskirche, im Abraxas und von der Tombola von "Pfersee aktiv" finden Sie im Internet unter www.stadtzeitung.de.

Überall waren zahllose Helferinn eund Helfer aus vielen Vereinen aktiv, boten Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes zum Verkauf für gemeinnützige Zwecke an; Weihnachtsschmuck und -dekoration in Hülle und Fülle wartete auf die Besucher. Reiberdatschi und Rote, Crepes und Plätzchen, Glühwein und Punsch - auch kulinarisch war alles aufgeboten was das Herz begehrt Und trotzdem unterscheiden sich die Stadtteile, die Akzente sind verschieden.

In Kriegshaber standen sehr stark die christlichen Tradition des Festes im Mittelpunkt – eine Andacht mit besinnlichen Worten von Pfarrer Tiggemann leitete vor der evangelischen St. Thomaskirche das kleine Fest der ARGE Kriegshaber ein. Das Bläserensemble der Kirche untermalte die Andacht mit weihnachtlichen und kirchlichen Klängen. Für Kinder ein großer Anziehungspunkte die „lebende“ große Krippe, die lebensgroß mit Figuren und lebendigen Ziegen besetzt ist. Eine sehr besinnliche Stimmung mit viel adventlichem Flair.

Auf dem Helmut-Haller-Platz boten Vereine. Jugendfeuerwehr und Stadtjugendring, Schulen und caritative Organisationen eine große Zahl von Buden und Ständen von ihre Waren an. Daneben hat der Betreiber des Bob’s eien winterliche „Arena“ mit Bühne für die Reihe „Frieren am Kiez“ mit Konzerten und Veranstaltungen aufgebaut. Überall Feuer und Lichter. Die aktuelle Diskussion um den Platz war auch beim Adventsmarkt immer präsent, auch Bürgermeister Stefan Kiefer ginng in seiner Begrünßung drauf ein. Dass weihnachtlicher Friede eingekehrt ist, kann man nur hoffen. Zumindest gab es viele Gesprächsrunden, so zwischen Kiefer und Stadtrat Peter Grab oder den beiden Oberhauser Vorsitzenden der SPD Christos Kislinger und der CSU Thomas Lidel. Das ganze Wochenende kam der Nikolaus, auch viele Gruppen präsentierten Musik und Lieder zum fest.

Bei der Tombola zum Fest in Pfersee wurden die 500 Lose sehr schnell verkauft, rundum den wohl schönsten Weihnachtsbaum war viel Gewusel und Betrieb. Vor allem Familien mit Kindern genossen die vorweihnachtliche Stimmung. Besonders glücklich war die Vizenusskönigin 2017, die ebenfalls erkoren wurde. Man musste die Zahl von Nüssen in einem Sack erraten. Die Königin Laetizia Rittler selbst war bei der Ehrung nicht mehr anwesend, aber Ayse Zara T freute sich über ihren 2. Preis genauso als hätte sie gewonnen.

Im städtischen Kulturzentrum Abraxas stehen mehr Kunst und Kunsthandwerk im Vordergrund. Das Bühnenprogramm an den 3 Tagen reichte von Blockflöte bis hin zu rockigen Tönen, an den Ständen gab es viel Schmuck und Mode, Postkarten und Kleinkunst  zu sehen und zu erwerben.

Die anderen Angebote zu besuchen reichte die Zeit bei weitem nicht, im nächsten Jahr wird alles anders oder auch nicht. Vielleicht gelingt es ja, die Termine etwas weiter über die 4 Adventswochenende zu verteilen.
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