Für eine wachsende, prosperierende familienfreundliche und, sichere Stadt.

Mit dem Stadtteilschild für Kriegshaber, überreicht vom OB zur 100 - Jahr - Feier, v.l. Ulrike Bahr, Stadträtin Anna Rasehorn (Pfersee), Birgit Ritter, Rudolf Koller (AWO Kriegshaber), Angela Steinecker, Dirk Wurm. Foto Blöchl

Frühjahrsempfang der SPD.

Das alte Zollhaus in der Ulmer Straße in Kriegshaber hat Symbolkraft. Ehemals die Grenze zwischen Kriegshaber und Augsburg verbindet es heute als Begegnungsstätte Generationen und Kulturen. So wie beim Frühlingsempfang der beiden SPD – Ortsvereine Pfersee und Kriegshaber. Auch das Zusammenwirken der beiden SPD – Gliederungen ein Novum. Die beiden Ortsvereinsvorsitzenden Birgit Ritter (Kriegshaber) und Stadträtin Angela Steinecker konnten dazu nicht nur prominente Gäste wie die Augsburger SPD – Vorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr und als Referenten den Augsburger Ordnungsreferenten Dirk Wurm sondern auch viele Gäste aus dem Stadtteil begrüßen.
In den Reden war viel von Zusammenhalt und Solidarität die Rede. So warnte Bahr in ihrem Grußwort vor der Spaltung der Gesellschaft und die Ausgrenzung von Flüchtlingen durch die erstarkte AfD und forderte Solidarität und Menschlichkeit ein.
Dirk Wurm stellte die Frage:“In was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?“ in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Er forderte eine wachsende und prosperierende Stadt, in der alle Menschen ihre Heimat finden können. Kritisch beleuchtete er die Bürgerbegehren wie zur Stadtwerkefusion oder jetzt zur Theatersanierung, weil sie oft nicht das Gesamtinteresse der Stadt sondern nur Partikularinteressen befriedigen würden. Zuwanderung durch Migranten, auch durch Flüchtlinge, seien vor allem eine Chance für die Stadt. Er forderte die nötigen staatlichen Voraussetzungen wie z.b. ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zu schaffen und die Honorierung der Leistungen der Stadt durch den Staat. Die natürlich bestehenden Probleme wie Wohnungsnot und die Integration in den Arbeitsmarkt sieht er dann als lösungsfähig an. Eine wachsende Stadt muss immer auch „eine familienfreundliche Stadt“ sein, forderte der SPD – Politiker. Neben der Ausstattung mit Schulen und Kindertagesstätten müssen auch mehr Möglichkeiten für Kinder im öffentlichen Raum geschaffen werden. Offene Spielstätten und entsprechend gestaltete Freizeitmöglichkeiten seine genauso gefordert wie eine entsprechende Gestaltung von Arbeit und Beruf. Als Ordnungsreferent sieht er die Sicherheitssituation in der Stadt als gut an. Die Zusammenarbeit von Polizei und Stadt beschrieb er als positiv, Ängste von Bürgern will er zwar ernstnehmen, „Augsburg ist aber eine sichere Stadt!“ betonte er.
Positiv sahen auch die beiden Ortsvereinsvorsitzenden die Zusammenarbeit im Augsburger Westen, „wir wollen das fortsetzen und ausbauen!“ meinten Birgit Ritter und Angela Steinecker.
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