Viel Prominenz beim Jubiläum.

eine Torte gab es für den ehemaligen Minster Hans-Peter Friedrich, überreicht von v.l. Andreas Jäckel (Kreisverband Augsburg - Ost), Leo Dietz (Augsburg - West), MdB Volkr Ulrich, Ortsvorsitzenden Bernd Zitzelsberger, Hans - Peter Friedrich, Johannes Hintersberger und Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Bernd Kränzle. Foto Blöchl

CSU Pfersee besteht seit 70 Jahren.

Als am 2. April 1947 der Ortsverband der CSU als einer der ersten in Augsburg gegründet wurde, waren die Verhältnisse ganz anders als heute. Im Vordergrund standen Wiederaufbau und Versorgung der notleidenden Bevölkerung nach den sc hrecken der Naziherrschaft und den Zerstörungen des 2.. Weltkriegs. Daran erinnerte der Ortsvorsitzende Bernd Zitzelsberger in seiner Begrüßung zur Feier des Jubiläums. Viel Prominenz, vor allem aus der Partei selbst, aber auch von Vereinen und Organisationen aus dem Stadtteil, hatten sich zum Festakt im Pfarrsaal Herz-Jesu eingefunden. Mit Hans – Peter Friedrich, dem ehemaligen Bundesinnenminister hatte auch ein wieder ein prominenter Redner das Hauptreferat der Veranstaltung übernommen. Neben ihm sprachen der Augsburger CSU – Chef Johannes Hintersberger und Bundestagsabgeordneter Volker Ulrich.

Ehrenamt im Dienste des Gemeinwohls.

„Die Bodenständigkeit und Verlässlichkeit der CSU und der Einsatz ihrer Funktionäre für die Menschen vor Ort“ ist nach Hintersberger das größte Kapital der Partei. Der Staatssekretär betonte die Bedeutung der Ortsvereine sowohl für die Partei als auch eine lebendige Demokratie. Zum Jubiläum überreichte er einen Wimpel. Ulrich warnte davor, „Deutschland schlecht zu reden“ und betonte den Einsatz für „Solidarität und Eigenverantwortung“, mit dem die Partei erfolgreiche Politik gemacht habe. Er verwies auf die Bewältigung von Strukturkrisen wie in der Textilindustrie auch in Pfersee, die gestaltet und überwunden worden waren.
Friedrich bemühte sich um eine eher philosophisch – politische Betrachtungsweise, ganz verzichten auf Wahlkampfschlenker mochte er aber dann doch nicht. Wie erwartet bediente der ehemalige Bundesminister Friedrich manche Wünsche der Zuhörerschaft, die seinen Vortrag mit Beifall begleitete. Bei der Forderung nach Abschaffung des „Soli“ und der Kritik der Unzuverlässigkeit von Rot-Grün war er sich der Unterstützung des Publikums sicher.

Unter Berufung auf die bestehenden Unsicherheiten in der Politik lobte er Bayern als „Insel der Glückseligkeit!“. Er sah die CSU als „Diener des Volkes“. die sich für die Verbindung von „Freiheit und Verantwortung“ in der Politik einsetze. „Sicherheit ist dabei die Voraussetzung für Freiheit!“ Unter Berufung auf Franz-Josef Strauß betonte er, dass „Europa unsere Zukunft!“ ist!. In der Flüchtlingsfrage gibt es für die CSU „die Verpflichtung zu helfen!“, er verwies aber auch auf die Grenzen der Aufnahmefähigkeit, ohne den Begriff Obergrenze zu betonen. „Unsere Kultur muss verteidigt werden“ fasste er den Anspruch der Partei unter großem Beifall zusammen.
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