Fußball erobert die öffentlichen Räume

So sehen Sieger aus - für die Endrunde qualifiziert. Foto Blöchl

Streetsoccerturniere in Pfersee und Oberhausen.

Die Diskussion um die Zukunft der Sportlandschaft in Augsburg ist in vollem Gange. Bei den verschiedenen Sportgesprächen zur Ausgestaltung der Sport- und Bäderentwicklungsprogramms der Stadt – wir berichteten – stand unter anderem die Frag eim Vordergrund, wie der zunehmende Trend zu vereins-ungebundem Sport seitens der Stadt unterstützt werden kann. Dabei findet, ziemlich unabhängig von der offiziellen Diskussion, die „Eroberung“ öffentlicher Räume, bereits statt. Ein positives Beispiel dafür sind die vom Stadtjugendring in Zusammenarbeit mit dem Rotary – Club Renaissancestadt Augsburg die „Rotary Streetsoccer Matchdays“. In einigen Stadtteilen gibt es auf öffentlichen Plätzen Vorrundenturniere, im Herbst wird es dann auf dem Elias – Holl – Platz die Endrunde geben. Die Jugendzentren Linie 3 in Pfersee und h20 in Oberhausen hatte die Turniere im Schlösslepark in Pfersee und auf dem Helmut-Haller-Platz vor dem Oberhauser Bahnhof organisiert. Dass Sport international ist, dass er Verbindungen schafft und Toleranz fördert – das war bei den Turnieren beis der Zusammensetzung der Mannschaften sicht- und hörbar. Aber auch eine besondere regel unterstützt den Gedanken des Fairplay: Die Punkte für fairen Umgang zählen fast genauso viel wie Tore – bei unfairem Verhalten konnte ein Spiel trotz Torvorteil ohne Punkte gewertet werden. Bei Profispielen undenkbar - oder? Es war auf jeden Fall eine Superatmosphäre an beiden Plätzen – Menschen erleben ihren Stadtteil auf eine andere Art. Ein Gewinn für alle.
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