Schöpfer der Augsburgblume geht in Berufung

Mit der Augsburgblume war der 30-Jährige bekannt worden. (Foto: Neitram(https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Augsburg-Blume.jpg),„Augsburg-Blume“,https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode)


Ab Freitag steht der Schöpfer der sogenannten „Augsburgblume“ erneut vor Gericht. Diesmal aber auch auf eigenen Wunsch, denn er hat Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts Augsburg eingelegt. Auch die Staatsanwaltschaft hat das Urteil angefochten.


Das Amtsgericht hatte den nunmehr 30-jährigen Angeklagten am 2. Februar 2016 zu einer Haftstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt. Dem Angeklagten wurden Sachbeschädigungen des Lärmschutzwalls an der B 17 bei Leitershofen und an einem Zug der Deutschen Bahn Regio Allgäu-Schwaben in Dinkelscherben zur Last gelegt.
Die Sachbeschädigungen erfolgten in Form eines Schriftzuges beziehungsweise eines Graffitos. Der Sachschaden insgesamt beläuft sich auf circa 19 000 Euro. Der Angeklagte bestreitet die Taten. Bevor die Berufungsverhandlung vor dem Augsburger Landgericht am 13. Oktober beginnt, muss aber noch über einen Ablehnungsantrag des Angeklagten gegen die Vorsitzende entschieden werden.

Der 30-Jährige war aufgrund von Graffitis bereits 2012 zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Mit seiner Augsburgblume hatte er in der Stadt zahlreiche Postkästen, Straßenschilder und Hausmauern besprüht. Die Blume war regelrecht populär geworden, sogar die Stadt hatte darüber nachgedacht, das weithin bekannte Motiv für Werbezwecke zu nutzen.
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