Zen-Priester legt Revision gegen Urteil wegen Kindesmissbrauchs ein

Der Zen-Priester, der kürzlich vom Augsburger Landgericht wegen schweren sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde, hat nun gegen das Urteil Revision eingelegt. (Foto: Stefan Gruber)

Der Zen-Priester Genpo D. aus Dinkelscherben, der kürzlich vom Augsburger Landgericht wegen des schweren Missbrauchs von sieben Buben zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden ist, hat gegen das Urteil nun Revision eingelegt.

Während der Verhandlung vor dem Landgericht hatte der 62-Jährige die Vorwürfe eingeräumt und gestanden, die Jungen, die zwischen vier und 13 Jahre alt waren, missbraucht zu haben. Die Kinder kannte er aus seinem persönlichen Umfeld oder weil sie ihm in schwierigen Situationen zur Betreuung anvertraut worden waren. Die Jugendkammer des Landgerichts verurteilte den Zen-Priester zu einer Haftstrafe und einer begleitenden Sexualtherapie.

Sollte der 62-Jährige den Revisionsantrag nicht zurückziehen, wird der Bundesgerichtshof das Urteil prüfen.
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Angelika Oetken aus Augsburg - City | 19.07.2017 | 22:02  
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