Der Manzù-Brunnen ist zurück

Kaum plätscherte das Wasser, hatten die Augsburger den Manzù-Brunnen schon für sich erobert. Foto: Siegfried Kerpf/Stadt Augsburg
Augsburg: Königsplatz |

Nun steht es wieder im Wasser, das „Mädchen im Bade“. Heute Mittag nahm Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl zusammen mit Baureferent Gerd Merkle sowie Vertretern der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) den neuen Manzù-Brunnen am Königsplatz in Betrieb. „Wir haben damit einen weiteren, attraktiven Ort in der Innenstadt, der für Lebensqualität sorgt und zum Verweilen einlädt“, so der Oberbürgermeister.

Rund 490.00 Euro hat die Stadt in den neuen Brunnen investiert. In der Form unterscheidet er sich deutlich vom ursprünglichen. Früher stand das Mädchen in einem Wasserbecken. Heute wird es von einem etwa einen Zentimeter tiefen Wasserfilm umspült.

Auf dem Kö aufgestellt wurde ein Abguss der wertvollen Skulptur. Benannt ist sie nach dem italienischen Künstler Giacomo Manzù (1908-1991), der sie schuf. Das Original ist weiterhin im Gebäude der IHK zu sehen. Sie hatte den Brunnen 1985 im Namen der Unternehmerschaft zum Augsburger Stadtjubiläum gespendet: „Gewidmet der Jugend Augsburgs, in deren Händen die Gegenwart und die Zukunft dieser Stadt mit großer Tradition liegt“, so ist es auch in großen Edelstahl-Buchstaben am Brunnen zu lesen.

Kö-Neugestaltung ist damit abgeschlossen


Die Einweihung des neuen Manzù-Brunnens am heutigen Mittwoch markiert gleichzeitig den Schlusspunkt der Kö-Neugestaltung im Rahmen von projekt augsburg city. Im Juli 2011 war der Brunnen dafür abgebaut worden. Zur Aufrechterhaltung des Tram-Verkehrs waren provisorisch Straßenbahn-Gleise verlegt und entsprechend als Manzù-Bogen bezeichnet worden. Nachdem das ÖPNV-Dreieck Ende 2013 in Betrieb ging, wurde der Bogen wieder entfernt. Nach Fertigstellung des Pflasters 2014 startete in diesem Jahr der Aufbau des Brunnens, der im Untergrund auch eine neue Brunnenstube erhielt. (haja)
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